Der Weihnachtsfilm von Netflix bricht sämtliche Rekorde

Der Weihnachtsfilm von Netflix bricht sämtliche Rekorde

Weihnachten zieht immer, auch in der Film-Branche! Nur diesmal scheint der gigantische Erfolg nicht im Kino stattzufinden, sondern in den heimischen Wohnzimmern. Denn Netflix bricht mit seinem Weihnachtsfilm, The Christmas Chronicles, sämtliche Rekorde. So legte der Content-Chef Ted Sarandos beeindruckende Zahlen vor. Der Film könnte es, wenn dieser so gewertet wird wie ein Kinofilm, mit Jurassic World, Avengers oder Star Wars aufnehmen. Zeitgleich ist es damit auch der erfolgreichste Film mit Kurt Russell, der auch in Blockbustern wie Gurdians of the Galaxy mitspielte.

Aber nun einmal langsam. So ganz geht die Rechnung natürlich nicht auf und wir betrachten die nackten Zahlen etwas genauer. Wichtig dabei ist, dass die Firma Netflix eigentlich sehr selten Zahlen herausrückt und ob diese so wirklich stimmen, steht ebenfalls auf einem anderen Blatt. Wir halten uns aber an die Zahlen die Ted Sarandos nun bekanntgab. So soll der Film 20 Millionen Zuschauer haben. Wie viele den Film mehrmals guckten ist nicht bekannt aber nicht unwichtig zu wissen. Laut Ted würde der Film bei der Zuschauerzahl an den Kinokassen 200 Millionen Dollar einbringen. Dabei geht Ted von normalen Ticketpreisen aus, allerdings haben die großen Marken wie eben Star Wars diverse Aufschläge für Überlänge, 3D und weil es eben ein bekanntes Franchise ist. Rechnet man diesen Aufschlag noch dazu, würde man den Umsatz von 1 Milliarde Dollar einspielen, was aber eher die Ausnahme ist. Laut der Rechnung wäre damit The Christmas Chronicles vor Guardians of the Galaxy Vol II und allein die Zuschauerzahlen wären ohne die genannten Aufschläge vergleichbar mit Star Wars oder den Marvel-Produktionen.

Allerdings vergisst Ted, natürlich bewusst, dass er zwei komplett unterschiedliche Vertriebswege miteinander vergleicht. Wer ein Abo schon hat, hat weniger Hürden für einen Film. Wenn der Film im Kino läuft ist der Preis höher und auch muss der Zuschauer erst raus aus dem Haus. Die Wahrscheinlichkeit sich den Film auch mehrmals anzusehen ist ebenfalls deutlich geringer, als wenn der Film ständig abrufbar ist. Die Möglichkeit sich nach der Arbeit zum Beispiel einen Film anzusehen, ist bei Netflix wesentlich spontaner. Das soll den Erfolg nicht kleiner reden als er ist. Denn die Zahlen sind schon erstaunlich und beweisen wieder einmal, dass die Film-Branche im Wandel ist.

Quelle: Business Insider

 

 

Falschmeldung in Anflug: George Lucas wird nicht zu Star Wars zurückkehren

Falschmeldung in Anflug: George Lucas wird nicht zu Star Wars zurückkehren

Die Meldungen der letzten Tage überschlagen sich. George Lucas übernimmt wieder Star Wars und der Brexit ist beschlossene Sache im EU-Parlament. Moment? Was haben diese zwei Meldungen jetzt miteinander zu tun? Eigentlich gar nichts und doch sehr viel. Denn der Politiker Boris Johnson, einer der Verantwortlichen für den Brexit, verkündete kürzlich in einer Rede, dass der ehemalige Regisseur von Star Wars wieder das Ruder von diesem Franchise übernehmen wird. Was ist passiert?

Der ehemalige Außenminister von England war bei der Democratic Unionist Party, einer nordirischen und konservativen Partei, zu Gast. Wie zu erwarten war, wetterte Johnson gegen den verhandelten Brexit-Deal und lobte die technischen Fortschritte, wie auch die Universitäten Großbritanniens. Dabei wollte er seine Aussagen an einem Beispiel fest machen. So soll George Lucas geplant haben, den Obi-Wan-Film in Nordirland zu drehen. Dabei empfehle ich folgendes Video sich anzugucken, wo Johnson auf seine These eingeht.

 

Wie aus dem Boden sprangen dann gleich mehrere Meldungen, dass der gute George wieder zurück sei. Warum ausgerechnet Boris Johnson als Insider gelten soll, wissen die entsprechenden Medien wohl selbst nicht. In dem Video ist klar zu erkennen, dass der ehemalige Außenminister, wie scheinbar zum Thema Brexit selbst, nicht wirklich viel Ahnung hat und diese Aussage zum Angeben nutzt. Wahrscheinlich hat er irgendwo das Gerücht über den Obi-Wan-Film aufgeschnappt, als Fakt gesehen und ist überhaupt nicht informiert darüber, dass das Studio Disney und George Lucas nicht mehr zusammenarbeiten. Allein dass er den Film als Biopic bezeichnet, lässt vermuten, dass er keine Ahnung hat.

Zwar gab es schon länger Gerüchte um einen Film des alten Jedi-Meisters, die auch sehr konkret klangen, allerdings war hier schon von dem Regisseur Stephen Daldry (Der Vorleser) die Rede und nicht von George Lucas. Nach dem Flop von Solo: A Star Wars Story hat Disney aber sämtliche Pläne für die Reihe abseits der Saga auf Eis gelegt. Damit auch einen möglichen Kenobi-Film. Aufgeschoben bedeutet nicht aufgehoben. Allerdings hat George Lucas damit nichts mehr zu tun und Boris Johnson sollte vielleicht aufpassen, was er da von sich gibt. Wenigstens ein gutes Beispiel dafür, dass die Populisten oft nicht viel Ahnung von den Sachen haben, die sie so von sich geben.

Quelle: Star Wars Novinky

Oscar Isaac äußert sich zum Auftritt von Carrie Fisher in Star Wars Episode 9

Oscar Isaac äußert sich zum Auftritt von Carrie Fisher in Star Wars Episode 9

Wie wir alle wissen, ist Carrie Fisher leider bereits von uns gegangen. Viele fragten sich, wie ihre Rolle als Leia nun fortgesetzt werden soll. Immerhin ist Leia in Star Wars noch am Leben und tatsächlich ist es spannend, wie der letzte Hauptcharakter der klassischen Trilogie noch seinen würdigen Abschluss finden wird. Scheinbar können wir uns aber auf eine emotionale letzte Rolle von Carrie Fisher vorbereiten.

Wie wir bereits von J. J. Abrams (Super 8) wissen, konnte er sich das Vertrauen der Angehörigen sichern und bisherige Aufnahmen von Carrie Fisher für Star Wars Episode 9 verwenden. Denn für Episode 8 und und 9 gab es bereits einige Aufnahmen mit ihr, die entweder nicht verwendet oder aufgehoben wurden. Wie viel Material das aber wirklich ist, ist nicht bekannt und ob früher oder später doch CGI verwendet wird, ist ebenfalls nicht bekannt. Oscar Isaac, der in der Reihe Poe spielt, verriet nun, dass es relativ viele Szenen mit ihr gab und auch viele Szenen, wo er mit ihr sprechen muss. Ihr soll dabei viel Tribut gezollt werden.

In der Geschichte geht es relativ viel darum. Es ist merkwürdig, am Set zu sein und über Leia zu sprechen, während Carrie nicht da ist. Da schwingt einiger Schmerz mit… aber mit der fantastischen Figur, die Carrie erschaffen hat, wird auf wirklich wunderschöne Art und Weise umgegangen.

Wir sind selbstverständlich gespannt und hoffen, dass ihre letzte große Rolle würdig verabschiedet wird. Nach den Aussagen von Oscar Isaac sind wir aber auch zuversichtlich und freuen uns auf den 19. Dezember 2019. Denn da sehen wir das Endergebnis im Kino!

Quelle: The Daily Beast

Game of Thrones-Star spielt die Hauptrolle in The Mandalorian

Game of Thrones-Star spielt die Hauptrolle in The Mandalorian

Lange gab es viele Gerüchte darüber, wer die Hauptrolle in der ersten Star Wars-Realserie spielen soll. Die Gerüchte sind nun vorbei, denn Disney ist bereits schon mit sehr konkreten Verhandlungen dabei, sich Pedro Pascal als Schauspieler für die Hauptrolle zu holen.

The Mandalorian soll nach Episode 6 spielen und noch bevor Snoke mit seiner Ersten Ordnung das Imperium verdrängte. Die Geschichte spielt am Rande der Galaxie und die Hauptfigur trägt dabei die Rüstung der Mandalorianer, die auch schon Boba und Jango Fett trugen. Ob die Person in der Serie dann auch ein Mandalorianer ist, ist nicht bekannt. Allgemein ist nämlich noch wenig über die Serie bekannt.

Pedro Pascal spielte in der Serie Game of Thrones den Ritter Oberyn Martell und ist allgemein seit den 90ern bekannt als Serien-Darsteller. Ganz andere Serienkenner werden Pedro noch aus der Serie Narcos kennen. In Zukunft sehen wir ihn auch in Wonder Woman 1984.

Quelle: Variety

Keine Chance: Film über Boba Fett gestorben

Keine Chance: Film über Boba Fett gestorben

Mit der Marke A Star Wars Story wollte Disney eine Art zweites Cinematic Universe im Universum von Star Wars schaffen. Dabei sollten diese Spin-Offs losgelöst sein von der aktuellen Trilogie. Gerade wenn ihr das Ende von Solo kennt, wird deutlich, dass die Produzenten im Hintergrund einige Verknüpfungen planten. Doch da dieser Film nicht gut ankam und Disney einsah, dass das alles vielleicht etwas zu viel Star Wars wird in der Zukunft, stampfte man diese Spin-Off-Reihe komplett ein. Jedenfalls der Name fällt weg. Doch viele Fans machten sich Hoffnungen, dass ein Film über Boba Fett noch kommen wird. Immerhin waren hier die Pläne schon etwas konkreter, und auch die neue Serie, The Mandalorian, ließe sich gut mit diesem Film verknüpfen.

Aber aus der Traum! Die Chefin von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, war am 25. Oktober bei einer Sondervorführung von Black Panther und hat dort einige Fragen beantwortet. Dort wurde nun auch gefragt, wie es um den Film über den berühmten Kopfgeldjäger steht. Kathleen ließ überhaupt keine Zweifel offen und sagte klar und deutlich, dass der Film zu 100% tot ist und man sich ganz auf die neue Serie konzentriert. Der Filmkritiker Erick Weber, der dabei war und die Fragen der Zuschauer entgegennahm, formulierte es auf Twitter so:

 

Quelle: Erick Weber | Twitter