Lara Croft und die Artefakte des Bösen – Unsere Comic-Rezension

Lara Croft und die Artefakte des Bösen – Unsere Comic-Rezension

Wenn sich eine Figur über mehr als 20 Jahre in den Köpfen der Menschen hält, kann man sie schon getrost als Popkultur ansehen. Ursprünglich als Videospielfigur im Spiel Tomb Raider gestartet, konnte sich Lara Croft nicht nur in diesem Teil der Unterhaltungsindustrie einen Namen machen. Ende der 90er-Jahre war Lara Croft überall bekannt und trat in Musikvideos auf, war auf dem Cover von mehreren Magazinen zu sehen und erhielt auch schnell schon eine Verfilmung in Hollywood. Im Lauf der Jahre war sie immer wieder die Protagonistin von neuen Videospielen, die mal mehr, mal weniger gut umgesetzt wurden. Erst in der zweiten Hälfte der Nuller-Jahre flachte diese Euphorie ein wenig ab, ganz verschwunden war sie nie. Im Jahr 2010 erschien mit Lara Croft and the Guardian of Light ein Ableger der Reihe mit einer neuen Spielperspektive, im Jahr 2013 erschien dann nach knapp 5 Jahren Pause auch wieder ein 3D-Abenteuer der Grabräuberin. Die isometrische Perspektive und das Koop-Gameplay von Lara Croft and the Guardian of Light machten das Spiel zu etwas Neuem im Franchise und aus diesem Grund erhielt es im Jahr 2014 ebenfalls einen Nachfolger mit Lara Croft and the Temple of Osiris.

Wie weiter oben bereits erwähnt, verfolgte Lara nicht nur im Videospiel-Universum eine Karriere, auch im Comic wurden ihre Abenteuer gekonnt umgesetzt und gerne gelesen. Das vorliegende Abenteuer Lara Croft und die Artefakte des Bösen gehört dabei zu der „Legend-Timeline“, die mit den Videospielen „Anniversary, Legend und Underworld“ begann und zu der auch die Ableger der oben genannten Videospiele in der isometrischen Ansicht gehören. Dabei braucht ihr als Leser aber keine Angst haben, auch wenn ihr das entsprechende Vorwissen aus den Videospielen nicht habt, könnt ihr mit dem Comic eine gute Zeit haben.

„Lara Croft und die Artefakte des Bösen“ wurde ursprünglich als 5-teilige Mini-Serie veröffentlicht, liegt in der deutschen Fassung aber gesammelt vor. In verschiedenen Standorten auf der Welt werden wertvolle und antike Elfenbein-Artefakte entwendet. Lara Croft und ihr Partner Carter Bell finden heraus, dass diese Artefakte von einem Professor und einem Museumswärter gestohlen wurden. Dabei verfolgen sie die beiden Diebe jeweils auch, nur um festzustellen, dass hinter den Diebstählen etwas viel Größeres steckt. Anscheinend handelt es sich bei den Artefakten auch um eine Substanz, die viel älter ist als das vermutete Elfenbein. Die beiden Diebe wurden bei ihren Taten auch von einer fremden Macht gesteuert, die von ihnen Besitz ergriffen hatte. Diese Macht besitzt die Kraft, den Wirt zu wechseln und damit in unterschiedliche Körper zu schlüpfen. Dort übernimmt sie dann die Kontrolle über die Person und lässt sie in ihrem Sinne handeln. Da alle Artefakte bis auf eines nun gestohlen wurden, reisen Lara und Carter nach Arizona, um dort das letzte bekannte Artefakt dieser Art im Privatbesitz des vermögenden Antiquitäten- und Kunstsammlers Grus zu begutachten. Dieser präsentiert Lara und Carter auch die Geschichte hinter dem Artefakt und datiert es auf eine Zeit noch vor der letzten Eiszeit. Durch die Eiszeit war diese Macht gebannt, doch nun gelangte sie wieder an die Oberfläche und versucht stärker zu werden als je zuvor…

In diesem Abenteuer verschlägt es Lara wieder an gefährliche Orte.

 

Fazit

Lara Croft und die Artefakte des Bösen präsentiert uns zwar eine Lara im gewohnten Outfit, jedoch nicht als die typische Abenteurerin, die wir aus den Spielen kennen. Sicher ist sie auch hier geschickt im Umgang mit Waffen und agil wie eh und je, aber der Schwerpunkt liegt nicht auf der Erkundung von Grabmalen, sondern auf der Action, die Carter und Lara durch verschiedene Länder schickt. Dabei nehmen sich Autor und Zeichner/in leider kaum Zeit ein wenig zu Laras Hintergrund zu offenbaren, anscheinend ist das aber auch nicht nötig, da man davon ausgeht, dass der Leser Lara Croft kennt. Dennoch wirkt die ganze Geschichte eher gehetzt. Es wird von Location zu Location gesprungen und unterwegs hier und da noch ein wenig zur Geschichte beigetragen. Auch die Zeichnungen innerhalb der Miniserie sind leider nicht ganz konsistent, innerhalb von 5 Heften kamen hier 3 Zeichner/Innen zum Einsatz, wobei ich mehr als einmal aus der Geschichte gerissen wurde, weil Laras Mimik nicht zu den vorherigen Zeichnungen passte. Wer ein kurzweiliges Abenteuer ohne viel Hintergrundwissen sucht und sich nicht an den Zeichnungen stört, findet mit Lara Croft und die Artefakte des Bösen einen unterhaltsamen „One Shot“ vor. Das Ende der Geschichte tröstet ein wenig über das gehetzte Szenario hinweg. Positiv möchte ich festhalten, dass die Geschichte im übernatürlichen Bereich angesiedelt ist, was sie weniger vorhersehbar macht.

 

Lara Croft und die Artefakte des Bösen ist erschienen bei Dani Books – ISBN: 978-3-95956-022-1

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Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles – Unsere Comic Rezension

Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles – Unsere Comic Rezension

Das Jahr 1984 ist in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein, da sei zum einen der entsprechend betitelte dystopische Roman genannt, aber auch im popkulturellen Bereich ist dieses Jahr ein wichtiges Jahr, markiert es doch das erste Auftreten der Ghostbusters. Im Jahr 1984 erschienen die Geisterjäger das erste Mal auf der Bildfläche, von der sie so schnell nicht wieder verschwinden sollten. Ihr Auftritt im gleichnamigen Kinofilm markierte den Anfang einer langlebigen Karriere, denn noch heute sind die vier Herren im Einsatz, wenn auch nicht mehr auf der Leinwand (wer weiß, was die Neuauflage im Jahr 2020 bringen wird?), sondern in anderen Medien, in denen sie sich von Beginn an ebenso heimisch fühlten. So gab es in den 80er-Jahren auch eine Zeichentrickserie namens „The Real Ghostbusters“, zu der auch Comics parallel erschienen, man konnte Merchandise in Form von Spielzeug kaufen und Slimer war sowieso auf jeder zweiten Getränkedose abgebildet. Doch wir reden hier über die 80er-Jahre, zwischendurch kühlte das Interesse am Franchise immer mal wieder ab, jedoch in Vergessenheit geriet es nie. In der Zwischenzeit erschienen immer wieder neue Videospiele, ein neuer Film mit weiblicher Besetzung kam im Jahr 2016 ins Kino und auch Fans von LEGO und Playmobil können seit ein paar Jahren frohlocken, existieren doch sowohl vom Hauptquartier der Geisterjäger als auch vom Einsatzfahrzeug Ecto-1 Modelle und Bausätze, vom Marshmallow Man ganz zu schweigen. Im Jahr 2011 startete der amerikanische Herausgeber IDW auch eine fortlaufende Ghostbusters-Comic-Reihe mit neuen Abenteuern, zu der auch unser vorliegender Band zählt. Man kann mit Fug und Recht behaupten: Ghostbusters ist ein bis heute bekanntes und beliebtes Franchise und Universum, in dem sich nicht nur die alten Säcke wie ich wohl fühlen.

 

Who you gonna Cowabunga?

Das Jahr 1984 ist in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein, da sei zum einen der entsprechend betitelte dystopische Roman genannt, aber auch im popkulturellen Bereich ist dieses Jahr ein wichtiges Jahr, markiert es doch das erste Auftreten der Teenage Mutant Ninja Turtles. Im Jahr 1984 erschienen die Turtles das erste Mal auf der Bildfläche, von der sie so schnell nicht wieder verschwinden sollten. Ihr Auftritt im gleichnamigen Independent-Comic markierte den Anfang einer langlebigen Karriere, denn noch heute sind die vier Helden im Einsatz, wenn auch nicht mehr ausschließlich im Comic. Auch in anderen Medien fühlten sich die heroischen Schildkröten von Beginn an heimisch. So gab es in den 80er-Jahren auch eine Zeichentrickserie namens „Teenage Mutant Ninja Turtles“ (in Europa wurden aus den Ninjas allerdings Heroes), die stark geschnitten auch im deutschen Fernsehen lief und für viele (mich eingeschlossen) der erste Kontakt zu den „Heroes in a half shell“ darstellte. Man konnte Merchandise in Form von Spielzeug kaufen und Splinter und die Turtles waren sowieso auf jeder zweiten Getränkedose abgebildet. Doch wir reden hier über die 80er-Jahre, zwischendurch kühlte das Interesse am Franchise immer mal wieder ab, jedoch in Vergessenheit geriet es nie. In der Zwischenzeit erschienen immer wieder neue Videospiele, neue Zeichentrickserien entstanden und krude Realfilme kamen ins Kino. Auch Fans von LEGO können seit ein paar Jahren frohlocken, existieren doch sowohl vom Turtle-Versteck als auch von anderen Orten aus dem Turtles-Universum Modelle und Bausätze. Im Jahr 2011 startete der amerikanische Herausgeber IDW auch eine fortlaufende Turtles-Comic-Reihe mit neuen Abenteuern, zu der auch unser vorliegender Band zählt. Man kann mit Fug und Recht behaupten: Die Teenage Mutant Ninja Turtles sind ein bis heute bekanntes und beliebtes Franchise und Universum, in dem sich nicht nur die alten Säcke wie ich wohl fühlen.

Die Geschichte beginnt in Japan, fernab der Ghostbusters- oder Turtles-Welt in der Vergangenheit, wo die Leser auf Kitsune, Krang und Chi-You treffen. Diese Widersacher aus dem Turtles-Universum geraten in Streit, wohingegen Chi-You von seiner Schwester Kitsune in ein Portal gestoßen wird und im Ghostbusters Universum wiederauftaucht. Im Labor von Harold Lilja, einem Erfinder und Freund von Donatello, probieren die Turtles gemeinsam mit April und Casey Jones einen Teleporter aus, mit dem sie sich direkt hinter ihrem Meister Splinter materialisieren wollen. Doch natürlich schlägt der Transport fehl und sie landen in einer ihnen bekannten Kirche. Jedoch erscheint zeitgleich auch Chi-You in der Kirche und macht sich die anwesenden Menschen Untertan, um die Welt zu erobern. Natürlich haben alle Beteiligten nicht mit den Ghostbusters gerechnet, die ebenfalls in die Kirche platzen und sich Chi-You entgegenstellen. Selbstverständlich kann dieser aber fliehen, nicht ohne sich vorher Casey Jones Untertan zu machen und ihn mitzunehmen. Die Turtles haben also das Ziel, ihren Freund Casey wieder zu befreien und Chi-You zu besiegen, doch wer sind diese komischen Geisterjäger und warum sieht die ihnen vertraute Kirche doch ein wenig anders aus, als gewohnt?

Im Verlauf der Geschichte klären sich die Fronten schnell auf und die Geisterjäger arbeiten mit den Turtles zusammen einen Plan aus, wie sie Chi-You bezwingen und Casey Jones aus der Kontrolle des Dämons befreien können. Nebenbei machen sich alle Parteien Gedanken darüber, wie die Turtles wieder in ihre Dimension gelangen können und somit alle in ihren eigenen Universen weiter voranschreiten können. Den Autoren Erik Burnham & Tom Waltz gelingt es nahezu mühelos die beiden Universen zu vereinen. Auch wenn sich die Turtles im eigentlichen Ghostbusters-Geschichten-Universum befinden, wirken sie keinesfalls wie ein Fremdkörper. Im Gegenteil, dadurch dass die Wissenschaftler auch sonst mit jeder Menge Entitäten, Geistern oder Erscheinungen zu tun haben, kommen ihnen ein paar mutierte Schildkröten nicht so abwegig vor. Weiterhin gelingt es den Schreibern, für jeden Turtle auch einen Seelenverwandten gegenüber bei den Ghostbusters zu finden, was das Lesen umso amüsanter gestaltet. Und mal ehrlich, wer wollte nicht schon mal einen Teenage Mutant Ninja Turtle in einem Ghostbusters-Overall sehen, geschweige denn mit einer Schleimkanone.

Raufen sich die Ghostbusters und die Turtles zusammen?

Fazit

Freddy vs. Jason, Alien vs. Predator, Spawn vs. Batman sowie DC und die Looney Tunes, warum dann nicht auch Ghostbusters und die Teenage Mutant Ninja Turtles? Ich mag solche Crossover, bringen sie doch immer mal wieder ein wenig Lockerheit ins Geschehen und können losgelöst von der geschichtlichen Kontinuität gelesen und genossen werden. Ein großes Problem von langlebigen Comic-Serien ist auch immer der Einstieg für Neulinge, weil es mittlerweile eine so große Vielzahl an Titeln, Reihen und Geschichten gibt. Ich wusste nicht, dass im Jahr 2011 sowohl die Turtles als auch die Ghostbusters bei IDW ein Revival erfahren haben, aber ich habe mich schon mit der ersten englischen IDW-Collection eingedeckt, die nun als Hardcover bei mir zu Hause steht. Aber auch auf Deutsch ist vor Jahren ein Teil der Turtles-Neuinterpretation beim Panini-Verlag erschienen, wenn auch nicht mehr vollständig vom Verlag verfügbar. Der vorliegende Band fügt sich aber nahtlos in die Reihe ein und zählt zum Kanon, wie auch im Interview mit den beiden Hauptverantwortlichen am Ende des Buches erläutert wird.

Wie bei Dani Books üblich, hat man es sich nicht nehmen lassen im hinteren Teil des Buches noch Extras mit aufzunehmen, wie besagtes Interview oder auch Coverentwürfe sowie Artworks. Ich hatte auf jeden Fall auch ohne Vorkenntnisse aus den aktuellen Reihen meinen Spaß, weil die Autoren es schaffen, eine kurzweilige und spaßige Zusammenkunft zu erzählen, die optisch gekonnt von Dan Schoening im Cartoon-Look gestaltet wurde, der bei IDW für die Ghostbusters verantwortlich zeichnet … Wortspiel beabsichtigt.

 

Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles ist erschienen bei Dani Books – ISBN: 978-3-95956-051-1

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Opposite Forces: Gegensätze ziehen sich an – Unsere Comic-Rezension

Opposite Forces: Gegensätze ziehen sich an – Unsere Comic-Rezension

Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein, es ist Captain Dynamo auf seiner täglichen Tour durch die Lüfte auf der Suche nach Opfern … ähm – Hilfebedürftigen, bei denen er sich gut in Szene setzen kann. So wird gerne erst einmal vorab inspiziert, ob auch genug Presse vor Ort ist, bevor der Einsatz startet. Doch Captain Dynamo interessiert uns nur am Rande, denn eigentlich sind es mehr seine Superkräfte, die für die Geschichte treibend sind. “Wie das”, fragt ihr? Nun ja, da ist der untersetzte und „geekige“ Marty, ein Webdesigner, wie er nicht besser in der Klischeekiste bereitliegen könnte. Dazu dann noch die gut gebaute Blondine Alexis von Gegenüber, die Marty vor ein paar Jahren mal durch Zufall angesprochen hatte, wie man sich unter Nachbarn halt vorstellt. Alexis ist natürlich mit Absicht ebenso eine klischeebehaftete Figur, sie ist Anwältin und natürlich so gar nicht an Marty interessiert, sondern drauf und dran den nächsten Karriereschritt zu tun. Beiden ist allerdings gemein, dass sie jeweils Hunde als Haustiere haben, auch wenn sie sonst nicht viele Gemeinsamkeiten haben.

Wie es sich für einen Superhelden wie Captain Dynamo gehört, hat er natürlich auch einen Erzfeind, der ihm ans Leder – oder sollten wir sagen Latex – möchte. Dieser auf dem Planeten Tenalp beheimatete König mit dem Namen Gnik hat es sich zur Aufgabe gemacht, Captain Dynamo ein für alle Mal seiner Kräfte zu berauben und ihn zu demütigen. Dazu hat er jahrelang alle Ressourcen seines Planeten gesammelt, um von seinen besten Wissenschaftlern eine passende Waffe bauen zu lassen, die einen so kraftvollen Laserstrahl bis auf die Erde schießen kann. Als es soweit ist, kann er es natürlich nicht abwarten und ignoriert sämtliche Tests, die Waffe soll direkt und ohne Umschweife eingesetzt werden.

Zur selben Zeit überschlagen sich die Ereignisse auf der Erde, während Alexis mit ihrer Freundin Jennifer in der Wohnung spricht, sinniert Marty mit seinem Hund Bopper über den Sinn des Lebens und auf welche Art und Weise er sie ansprechen kann. Als Alexis dann mit ihrem Hund Waggles vor der Arbeit noch Gassi gehen möchte, kommt alles zusammen. Sie läuft mit ihm über den Flur in Richtung Aufzug, dies wird von Marty durch das Schlüsselloch beobachtet. Also macht er sich startklar, schüttet seinen Topf mit Matzeknödel einfach aus dem Fenster und versucht Alexis noch vor dem Fahrstuhl abzufangen. In der Zwischenzeit kommt Captain Dynamo nach Hause geflogen, er wohnt ironischerweise unter Marty, und bekommt einen Teil der heißen Matzeknödel ab. Also zieht er sich schnell zu Hause um und macht sich auf den Weg, um Marty mal die Leviten zu lesen. Marty erreicht den Fahrstuhl noch gerade rechtzeitig und steckt nun mit Alexis und den Hunden Bopper und Waggles in diesem kleinen Raum. Just in dem Moment, als sowohl Marty und Alexis auf den Knopf im Fahrstuhl drücken, der das gewünschte Ziel-Stockwerk anzeigt, drückt auch Captain Dynamo nun als Jack Gent getarnt auf den Knopf, um den Fahrstuhl in sein Stockwerk zu holen. Wäre das der Zufälle nicht genug, erwischt just in diesem Moment der Laserstrahl vom Planeten Tenalp alle drei Personen und die Hunde gemeinsam, was dazu führt, dass Jeck Gent außer Gefecht gesetzt wird und der Fahrstuhl zusammen mit den Insassen zu Boden stürzt.

 

Plötzlich fühlen sich alle ein wenig schummrig

Fortan müssen sowohl Alexis als auch Marty feststellen, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Nachdem sich Alexis auf dem Weg zur Arbeit macht und dort einfach mal so mehrere Stockwerke hochspringt sowie einen Tisch zu Kleinholz verarbeitet, schwebt Marty bei der Gassi-Runde über dem Boden und setzt versehentlich einen Hitzestrahl mit seinen Augen ein. Captain Dynamo hingegen hat seine Kräfte verloren und muss nun mit seinem Dasein als Jack Gent vorliebnehmen, auch wenn es ein wenig dauert, bis er dies realisiert. Über das Krankenhaus gelangt er schnell in die psychiatrische Klinik, weil er weiterhin glaubt, er sei Captain Dynamo, dies aber nicht mehr beweisen kann. Währenddessen machen sich Alexis und Marty mit ihren Kräften vertraut, auch wenn die Realisation bei beiden nicht so vorstatten geht, wie sie sich das wünschen würden. Das Ganze hat allerdings noch einen Haken, denn die Kräfte wurden auf alle beteiligten Lebewesen im Fahrstuhl aufgeteilt und auch nur komplett einsetzbar, wenn sich Alexis und Marty in gegenseitiger Nähe aufhalten. Was es mit den Hunden auf sich hat, soll hier noch nicht verraten werden, nur so viel: Sprechende Hunde sind noch das kleinste Problem.

Zeichner und Autor Tom Bancroft holt in Opposite Forces zur großen Klischeekiste aus, macht das aber so liebevoll und kreativ, dass es eine Freude zu lesen und anzuschauen ist. Man merkt auf der Stelle, dass Bancroft ein Meister seines Faches ist, hat er doch auch schon an einigen Disney-Zeichentrickfilmen mitgearbeitet. Unter anderem hat er den chinesischen Drachen Mushu im Film Mulan animiert, was sehr schön demonstriert wo Bancrofts Stärken liegen. So sind die Protagonisten in Opposite Forces auch im Cartoon-Stil gehalten, was es für mich direkt noch anziehender gemacht hat. Alle Charaktere könnten so auch direkt in animierter Form dem TV oder der Leinwand entsprungen sein – einfach toll. Bancroft hat auch schon in diversen Fachbüchern seine Kunst weiter erläutert und mit seinem Bruder ein eigenes Animationsstudio gegründet. Die Geschichte von Opposite Forces gewinnt mit Sicherheit keinen Preis, ist aber trotz der klischeebehafteten Charaktere wirklich witzig geschrieben und inszeniert, weswegen man da einfach drüber hinwegsehen sollte. Man verpasst sonst eine wirklich tolle, Spaß machende Geschichte, die für sich allein stehen kann und ein Herzensprojekt von Tom Bancroft war.

Die deutsche Veröffentlichung von Dani Books ist ebenso gelungen und kommt mit tollen Farben im Druck und jeder Menge Bonusmaterial im Anhang daher. Dort sind nicht nur weitere Skizzen zu sehen, sondern Bancroft äußert sich noch zu einigen Entwicklungsstufen der Charaktere und lässt den Leser ein wenig hinter die Kulissen schauen. Von Opposite Forces ist sowohl eine Paperback- als auch eine auf 77 Exemplare limitierte Variantcover-Ausgabe erschienen, die ihr im Shop auf der Verlagsseite mit einem von Tom Bancroft signierten Druck erwerben könnt.

Direkt bei Dani Books könnt ihr das Variantcover ordern, dort sind alle wichtigen Protagonisten abgebildet.

Fazit

Opposite Forces ist ein witziges und heiteres Stück an Comic-Erzählung. Ein ungleiches Paar, das sich zusammenraufen muss, um zu bestehen, ein Bösewicht, den wohl niemand so richtig vorhersehen kann und eine Superhelden-Geschichte, die auch für Verweigerer einen Blick wert ist. Sehr ironisch nähert sich Bancroft dem Thema an und lässt seine Figuren im Schnelldurchlauf eine Entwicklung durchmachen, die es jeweils in sich hat. Das liest sich zwar ebenso schnell durch, allerdings auch, weil der Leser durchgehend gut unterhalten wird. Es ist einfach eine nette Geschichte, ohne viel nötiges Hintergrundwissen (was ja bei Superhelden-Comics heutzutage nicht mehr so einfach ist), für Jung und Alt gleichermaßen attraktiv und witzig gestaltet. Gerne mehr davon!

 

Opposite Forces: Gegensätze ziehen sich an ist erschienen bei Dani Books – ISBN: 978-3-95956-044-3

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Monster Allergy: Die Gesamtausgabe Band 1 – Unsere Comic-Rezension

Monster Allergy: Die Gesamtausgabe Band 1 – Unsere Comic-Rezension

Allergien sind in der Regel negativ behaftet, warum sollte man sich auch darüber freuen, dass der Körper auf bestimmte Einflüsse mit komischen Eigenschaften reagiert. Sie führen oftmals leider auch dazu, dass das eigene Leben eingeschränkt wird, was durchaus auch eine Tragweite haben kann. Im Falle von Zick aus Monster Allergy besteht die Einschränkung darin, dass er aufgrund seiner Allergie nicht das Haus verlassen sollte. Zumindest wurde ihm das immer eingeredet. Erst als das Mädchen Elena im Haus nebenan einzieht, sollte sich Zicks Leben grundlegend ändern und die Abenteuer von Monster Allergy beginnen.

Kennt ihr das Gefühl hinter einem Berg zu wohnen? Da gibt es Comics und sogar eine Zeichentrickserie und ihr habt bis vor kurzem noch nie etwas davon gehört? So erging es mir mit Monster Allergy. Dabei waren die Voraussetzungen durchaus gegeben, bin ich doch mit einer Frau verheiratet, die Comics und Animationsfilmen durchaus sehr zugetan ist. Auch einen 9-jährigen Sohn kann ich auf der Haben-Seite verbuchen, der natürlich ebenfalls in Comics vernarrt ist und jede freie Minute nutzt, um zu Lesen. Dennoch haben wir es geschafft, bis Anfang dieses Jahres unser Leben um diese Reihe herum zu gestalten – was für ein Verlust! Monster Allergy sprießt nur so von Ideen, allein schon das Cover der ersten Gesamtausgabe aus dem Dani Books Verlag zeigt gekonnt die Charakteristiken der Helden auf.

Wir lernen zunächst Elena kennen, die mit ihren Eltern nach Oldmill Village, einem Vorort von Bigburg, gezogen ist und von Patty und Tatty begrüßt wird. Patty und Tatty sind zwei Mädchen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Neulinge in der Nachbarschaft willkommen zu heißen und ihnen gleich mitzuteilen, wie die Dinge hier so laufen. Wer sich mit wem wo blicken lassen darf und solche Dinge. Das ist etwas, was Elena so ziemlich egal ist. Sie lässt sich auch nicht daran hindern nachzuforschen, wer im Haus nebenan wohnt – etwas, wovor Patty und Tatty eindringlich gewarnt haben. Dennoch lässt sich Elena nicht beirren und lernt Zick von nebenan kennen, auch wenn dieser zunächst ein wenig verschroben erscheint. Er hat halt viele Allergien, die es ihm nicht erlauben, sein Haus zu verlassen. Doch Zick hat noch ein Geheimnis: Er ist auch auf Monster allergisch, kann diese aber auch im Gegensatz zu Elena sehen und mit ihnen sprechen. Beide Kinder verbindet die Tatsache, dass sie Katzen als Haustiere haben. Weil Bandito, die Katze von Elena, plötzlich verschwindet, nimmt das Abenteuer seinen Lauf, als Zick und Elena sich auf die Suche nach ihr begeben.

Zick und Elena haben es sich auf Bombo bequem gemacht, zum Ausruhen bleibt allerdings nicht viel Zeit.

 

Ich habe hier nur den Inhalt der ersten paar Seiten angerissen, allein im Verlauf des ersten Heftes passieren schon so viele weitere merkwürdige Dinge, dass es den Rahmen sprengen würde, auch nur ansatzweise zu versuchen die weitere Geschichte zu erläutern. Nur so viel sei verraten: Zick und Elena bilden ein tolles Team und die Monster sind gegenwärtiger und zahlreicher vertreten, als es zunächst den Anschein macht. Im Verlauf der ersten vier Hefte, die die Basis dieser ersten Gesamtausgabe bilden, lernen wir auch den ersten Bösewicht kennen. Wir bekommen neben der Stadt Bigburg auch noch die Stadt der Monster zu sehen, die sich einfach oberhalb von Bigburg in der Luft oder genauer gesagt in den Zwischenräumen der Hochhäuser befindet.

Mir war bewusst, dass ein Großteil der europäischen Disney-Comics, die sich in den Lustigen Taschenbüchern wiederfinden, aus Italien kommt und es dort einige legendäre Geschichtenerzähler gibt. An Monster Allergy haben mit Katja Centomo, Francesco Artibani, Alessandro Barbucci, Barbara Canepa und einigen anderen Künstlern auch welche mit Disney-Erfahrung gearbeitet. Hier gestalten sie aber eine ganz eigene Welt, die sich erst nach und nach öffnet und den Leser schon bald nicht mehr loslässt. Es wird sich die Zeit genommen alle wichtigen Figuren entsprechend vorzustellen, nicht ohne auch die eine oder andere Überraschung parat zu haben. Es macht einfach Spaß den Dialogen zu folgen und den flapsigen Umgang zwischen Zick und Elena Patata zu beobachten. Dabei entdecken wir als Leser das ein oder andere Geheimnis mit den beiden zusammen, was es nur noch umso spannender macht und den Lesespaß noch weiter erhöht.

Eine neue Welt zu erfinden und diese erzählerisch zu gestalten, ist eine Sache, eine weitere nicht ganz unwichtige Sache bei Comics ist die optische Gestaltung. Zum Cover habe ich schon etwas geschrieben, im Buch setzt sich das natürlich fort. Man kann die Gestalter nur bewundern, so vielfältig und bunt sie die Welt rund um Elena und Zick auch gestaltet haben, der Zeichenstil ist einfach toll. Es gibt in fast jedem Panel viel zu entdecken, weshalb ein zweiter Blick immer lohnt. Auch die namensgebenden Monster sind allesamt witzig, aber auch skurril gezeichnet, je nachdem welchem Zweck sie in der Geschichte dienen. So schließt man einige dieser Viecher wie Bombo, den etwas tumben und gemütlichen Allesfresser mit Vorliebe für Schuhe, direkt ins Herz, ekelt sich aber gleichzeitig genug vor den schleimigen Widersachern, um ein tolles Portfolio vorzufinden. Ich bin gespannt, was sich die Autoren und Zeichner in den weiteren Episoden noch so haben einfallen lassen.

Fazit

Nur damit es hier nicht völlig vergessen wird: Neben den tollen cartoonhaften Zeichnungen und der spannenden Geschichte kommt der Humor niemals zu kurz. Witzige Dialoge reihen sich an humorvoll gestaltete Situationen im Verlauf der Abenteuer nicht nur der beiden Protagonisten, sondern auch auf den Nebenschauplätzen. Um den eingangs erwähnten Berg nochmal aufzugreifen, hinter dem ich zu wohnen scheine: Wenn ihr auch auf einem solchen wohnen solltet, kommt da herunter. Monster Allergy sieht auf den ersten Blick wie ein Comic für Kinder aus, und für ältere Kinder mag das auch zutreffen, aber lasst euch als erwachsene Leser nicht davon abschrecken. Hier ist wirklich alles drin, was Spaß macht, toll geschriebene Dialoge, witzig gezeichnete Figuren (und Monster) sowie eine ansprechend gestaltete Geschichte und Erlebniswelt, die einen das Buch nicht so schnell beiseitelegen lässt. Band 1 der Gesamtausgabe enthält die ersten 4 Hefte auf knapp 190 Seiten, vollgepackt mit Monstern, Abenteuern und Allergien. Diese Allergien nehme ich allerdings gerne in Kauf, ich kann gar nicht schnell genug mehr davon bekommen!

 

Monster Allergy: Die Gesamtausgabe Band 1 ist erschienen bei Dani Books – ISBN: 978-3-944077-10-9

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Courtney Crumrin – Erstes Buch: Die Wesen der Nacht – Unsere Comic-Rezension

Courtney Crumrin – Erstes Buch: Die Wesen der Nacht – Unsere Comic-Rezension

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr mit euren Eltern auf einmal in das Spukhaus eures Großonkels Aloysius ziehen müsstet? Das Mädchen Courtney hatte bis dahin keine Probleme in der Schule, ein paar gute Freunde und generell kein schlechtes Leben, auch wenn ihre Eltern gerne mal über ihre Verhältnisse lebten. Das ist auch der Grund, weswegen Courtneys Eltern das Angebot von Onkel Aloysius angenommen haben, in die Villa einzuziehen und dort kostenfrei zu wohnen. Dass sich dieses Spukhaus in einem noblen Vorort befindet und sich den Eltern die Chance bietet, mit der feinen Gesellschaft der Umgebung näheren Kontakt zu pflegen, findet Courtney richtig nervig. Hinzu kommt, dass ihr Onkel Aloysius ihr nicht geheuer ist und das Spukhaus schon lange nicht mehr von anderen Menschen aufgesucht wurde.

Es kommt wie es kommen musste: Mit den hochnäsigen Klassenkameraden in der Schule kommt Courtney nicht zurecht, doch das Spukhaus birgt den einen oder anderen schaurigen Bewohner, was durchaus schon mehr Courtneys Interesse auf sich zieht. Auch Onkel Aloysius scheint hinter seiner Fassade nicht ganz so grimmig zu sein, wie es sich zunächst darstellte. Eventuell findet Courtney die neuen Freunde nicht in der Schule oder der wohlhabenden Gegend, sondern direkt innerhalb des Spukhauses. Ja, das könnte ihr sogar gefallen.

In den ersten Nächten im Spukhaus findet Courtney nicht in den Schlaf. So irrt sie durch das Haus und stößt dabei auch auf die privaten Räumlichkeiten von Onkel Aloysius. Viele seiner Bücher deuten schon darauf hin, dass die Bezeichnung Spukhaus durchaus passend ist, auch wenn er sich zunächst nichts anmerken lässt. Nach und nach findet Courtney aber immer mehr über die Heimlichkeiten heraus und macht Bekanntschaft mit einem Kobold. Auch Zaubersprüche, die sie in den Büchern ihres Onkels findet, scheinen zu funktionieren, sehr zum Leidwesen von Courtney. Parallel zu den Ereignissen in der Nacht und rund um das Anwesen muss sich Courtney mit der neuen Schule und ihren Mitschülern arrangieren. Ziemlich rasch vermischen sich diese beiden Welten aber miteinander, was Courtney ungeahnte Möglichkeiten offenbart.

Im ersten Buch von Courtney Crumrin präsentierten sich uns vier Episoden aus dem neuen Lebensabschnitt von Courtney. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Charakterisierung der Figuren, vornehmlich Courtney und ihrer Familie, aber auch auf der Einführung in die unheimliche Welt der Wesen der Nacht. Der Leser ist nur so schlau wie die Protagonistin, was es einfach macht, sich in die Lage von Courtney zu versetzen und die ersten Schritte mit den Figuren der Nacht mitzuerleben. So bleibt es bis zum Schluss des ersten Buches für den Leser unklar, wohin sich die Geschichte im weiteren Verlauf entwickeln wird. Courtney Crumrin scheint gewisse Begabungen zu besitzen, die ihrer sonstigen Familie nicht gegeben sind. Wäre da nicht der undurchsichtige Onkel Aloysius, der sich nach und nach Courtneys annimmt und ihr auch aus dem einen oder anderen Schlamassel hilft.

 

Fazit

Fantasievoll führt Ted Naifeh den Leser in diese Welt ein, die sich durchaus in düsteren Bildern präsentiert, aber niemals zu brutal oder gar gewalttätig gerät. Die Grundstimmung könnte so auch in einem Film von Tim Burton oder Guillermo del Toro vorkommen, was zum einen an den Wesen der Nacht liegt und wie sie von Ted Naifeh gezeichnet werden. Zum anderen findet sich mit Courtney eine zwar mies gelaunte, doch starke weibliche Persönlichkeit wieder, wie sie sich auch in einigen Filmen der genannten Regisseure entdecken lassen. Dennoch präsentiert Naifeh mit seinen Zeichnungen einen eigenen Stil, der sich ein wenig kantig und verschroben darstellt, dadurch aber gekonnt zum Setting passt. Die Farbe Lila nimmt in der farblichen Gestaltung eine besondere Stellung ein, in zahlreichen Schattierungen findet sie in der eher düster gehaltenen Farbwahl der Kolorierung immer wieder Einzug. Dani Books präsentiert uns die Geschichte um Courtney Crumrin erstmals als vollfarbige Gesamtausgabe, von der das vorliegende erste Buch nach Lektüre Lust auf mehr macht und den Leser neugierig zurücklässt. Was hat es mit Courtney wirklich auf sich? Welche Kräfte und Geheimnisse birgt ihr Onkel noch und warum lässt er die Familie kostenfrei bei sich wohnen? Und abschließend die wichtigste Frage überhaupt: Wann geht es mit Courtney Crumrin weiter?

 

Courtney Crumrin – Band 1: Die Wesen der Nacht ist erschienen bei Dani Books – ISBN: 978-3-95956-081-8

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