Apple sichert sich die Rechte für “Peanuts”

Apple sichert sich die Rechte für “Peanuts”

Immer wieder taucht Apple in den einzelnen Filmblogs auf und hier und da gibt es Gerüchte über einen Rechtekauf. Nun wurde bekannt, dass die Firma Apple sich die Rechte für Peanuts sicherte. Die in den USA beliebte Zeichentrickserie wird also zukünftig bei Apple auf deren Streaming-Dienst zu sehen sein.

Im ersten Film der neuen Peanuts soll es ins Weltall gehen und wir sehen den beliebten Hund Snoopy als Astronaut. Dabei soll sogar die NASA am Projekt aushelfen und Apple zur Seite stehen. Wann die Serie oder die Filme kommen ist noch nicht bekannt. Es ist auch noch nicht bekannt, wann der Streaming-Dienst von Apple überhaupt online ist.

Doch damit nicht genug! Apple hat nämlich auch einen Deal mit dem Regisseur Justin Lin, der durch Fast & Furious bekannt wurde. Beliebte Serien wie S.W.A.T. oder Scorpion werden dann nur noch bei Apple zu sehen.

Quelle: The Wrap

Netflix-Tipp: Hilda – Blaue Haare und auf Zack

Netflix-Tipp: Hilda – Blaue Haare und auf Zack

Hilda ist seit dem 21. September 2018 auf Netflix verfügbar.

Mit Hilda ist im September eine weitere neue Animationsserie im Programm von Netflix gelandet. Basierend auf den Comics von Luke Pearson ist unter seiner Mitarbeit eine erste Staffel mit 13 Kapiteln entstanden. Die Comics selbst sind auch auf deutsch erhältlich und wurden vom Reprodukt-Verlag herausgebracht. Die Geschichten richten sich an ältere Kinder im Alter von 8-10 Jahren, können aber durch ihre fantasievolle Gestaltung und Themen auch Erwachsene vor dem Bildschirm unterhalten. In diesem Artikel möchte ich euch diese Serie kurz näherbringen, einige Charaktere vorstellen und Themen erläutern, die in der Serie bearbeitet werden.

Hilda lebt mit ihrer Mutter in einer Hütte in der Wildnis. Schon ihr ganzes Leben lang ist sie fasziniert von den Lebewesen in ihrer Umgebung, den tierischen aber auch den phantastischen. Sie genießt dort nicht nur die Natur, sondern auch die Freundschaft mit Trollen, Fuchshörnchen und Holzmännern. Eines Tages stößt sie auf ein Volk von Winzlingen, die sich direkt um die Hütte, die Hilda bewohnt, angesiedelt haben. Wobei die Winzlinge schon länger dort wohnhaft sind, aber nicht von Menschen gesehen werden konnten. Tatsächlich steht Hildas Wohnhaus mitten in diese Elfling-Siedlung und stört dadurch den Frieden der Winzlinge. Hilda nimmt sich der Sorgen und Nöte der Elflinge an und versucht einen Kompromiss zu finden. Als kurz darauf die Hütte durch einen Riesen zerstört wird, bleibt Hilda und ihrer Mutter nichts anderes übrig, als in die Stadt zu ziehen.

Hildas Mutter kommt dieser Schritt ganz recht, machte sie sich doch bereits Sorgen um Hilda, da sie sich lieber mit Tieren und phantastischen Wesen beschäftigt, als sich Freunde in ihrem Alter zu suchen und eine normale Schule zu besuchen. Aber auch in der Stadt Trolberg macht Hilda jede Menge geheimnisvolle Entdeckungen und findet sogar neue Freunde in Frida und David. Doch genau diese Neugier von Hilda nach den mystischen Lebewesen in ihrer Umgebung stellt die neugewonnene Freundschaft auf eine harte Probe…

Hilda hat mir durchgehend Freude bereitet. Schon allein die Prämisse hat mich beim ersten Anblick Neugierig gemacht, ich bin aber auch ein großer Freund von Geschichten mit mystischen Elementen. Die Animationen mögen nicht mit den großen in der Branche mithalten können, aber das brauchen sie auch nicht, haben sie doch ihren ganz eigenen Charme. Die Farbgebung und Atmosphäre dieser Serie sind die Aspekte, die sie in meinen Augen von anderen Produktionen abheben. Dabei bedienen sich die Macher auch der Comic-Vorlagen von Erschaffer Luke Pearson, zumindest in den ersten paar Folgen und zum Abschluss der Staffel wieder. Zwischendrin werden die Charaktere weiter verfeinert und ausgebaut, wenn Hilda beispielsweise Lernen muss in der Stadt zurechtzukommen und neue Freunde zu finden. Hier greift die Serie auch Themen aus der Kinderwelt auf, sei es, wenn man in eine neue Umgebung umzieht, oder wenn man die Schule wechselt. In jungen Jahren sucht das Individuum öfter nach Halt und Identität, was die Serie wie ich finde gut aufgreift. Insbesondere die Episoden, die sich um die Freundschaft von Hilda, Frida und David drehen, spielen mit diesem Thema, da sich eine Person aus diesem Freundeskreis ihrer Rolle nicht immer bewusst ist.

Hilda erlebt mit ihren Freunden viele spannende Abenteuer.

Die Serie greift aber auch in ihrer mystischen Komponente einige klassische Angstfelder von Kindern auf, die neben der Suche nach Identität angesprochen werden. Da geht es sowohl um winzige Elflinge als auch um Riesen, Geister werden beschworen, Unwetter im wahrsten Sinne besprochen, Alpträume gegenseitig erkundet und Trolle sind in diese Serie sowieso fast schon allgegenwärtig. Hilda greift dabei auch Figuren aus Sagen und Legenden auf, die mir vorher nicht bekannt waren, was es umso spannender macht. Dabei sind diese mystischen Elemente nicht nur in Hildas Fantasie gegenwärtig, sondern zeigen sich auch gegenüber den anderen Figuren in der Serie. Dadurch werden sie zu einem Kernelement der Geschichten und der Prämisse, was mir, wie eingangs bereits erwähnt, besonders gut gefallen hat.

Hilda präsentiert auch ein vermeintlich „dysfunktionales“ Familienkonstrukt. Hilda lebt zusammen mit ihrer Mutter, zunächst in der Hütte in der Wildnis, später dann in Trolberg in der Stadt. Dabei wird zu keiner Sekunde ein Wörtchen darüber verloren, ob und was mit ihrem Vater bzw. dem Ehemann der Mutter ist. Vielleicht ist Hildas Mutter auch gar nicht verheiratet, zumindest in der Serie wird das nicht weiter thematisiert. In den bisherigen Geschichten wurde eine solche Vaterfigur auch nicht vermisst, es bleibt einfach offen. Hilda und ihre Mutter haben sich einander, weswegen ich hier nicht von einer kaputten Familie sprechen würde. Sie ergänzen sich gegenseitig und die Mutter nimmt zunächst auch die Rolle der ungläubigen Person ein, bildet also einen Gegenpart zu Hilda, nur um im Verlauf der Kapitel wieder zu ihr zu finden.

Auf deutsch sind bereits 5 Bücher mit den Abenteuern von Hilda erschienen.

Die Episoden von Hilda haben eine Laufzeit von je 24 Minuten, lassen sich also gut nebenbei einschieben, wenn nicht so viel Zeit für Medienkonsum ist. Allerdings werdet ihr nach jeder Folge wissen wollen, wie es weitergeht, weswegen es in der Regel sowieso nicht bei einer Folge bleibt. Hilda wurde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Sprachfassung passend vertont und kann auch auf musikalischer Ebene überzeugen. In der deutschen Fassung wird der Elfling, der Hilda in die Welt der Winzlinge einführt, Alpha genannt, zumindest haben wir das in unserer Familie einhellig so gehört. Erst bei den Recherchen zu diesem Artikel wurde mir bewusst, dass der Name Alfur ist, was sich wie gesagt erst durch die Untertitel herauslesen ließ. (für mich bleibt es bei Alpha).

Entgegen der versuchten Analyse in diesem Artikel macht es ganz einfach Spaß sich Hilda anzusehen. Innerhalb der 13 Kapitel könnt ihr lachen, weinen, euch wundern und vor allem auch gruseln. Hilda ist auf Netflix mit einer Kennzeichnung ab 6 Jahren versehen, dem ich als Vater eines 9-jährigen Jungen ganz klar widersprechen muss. Hier werden durchaus angsteinflößende Geschichten und Themen bearbeitet, die für ein 6-jähriges Kind nicht geeignet sind. Meine Empfehlung nach Ansicht der Serie lautet: frühestens ab 8, besser ab 10 Jahren, damit die Freude und spannende Erzählung nicht in Angst und Furcht umschlagen und Hilda euren Kindern in ihren Träumen wiederbegegnet. Die Serie findet mit den ersten 13 Kapiteln einen guten Abschluss, dennoch freue ich mich auf eine 2. Staffel, die bereits von Netflix bestellt wurde.

Game of Thrones-Star spielt die Hauptrolle in The Mandalorian

Game of Thrones-Star spielt die Hauptrolle in The Mandalorian

Lange gab es viele Gerüchte darüber, wer die Hauptrolle in der ersten Star Wars-Realserie spielen soll. Die Gerüchte sind nun vorbei, denn Disney ist bereits schon mit sehr konkreten Verhandlungen dabei, sich Pedro Pascal als Schauspieler für die Hauptrolle zu holen.

The Mandalorian soll nach Episode 6 spielen und noch bevor Snoke mit seiner Ersten Ordnung das Imperium verdrängte. Die Geschichte spielt am Rande der Galaxie und die Hauptfigur trägt dabei die Rüstung der Mandalorianer, die auch schon Boba und Jango Fett trugen. Ob die Person in der Serie dann auch ein Mandalorianer ist, ist nicht bekannt. Allgemein ist nämlich noch wenig über die Serie bekannt.

Pedro Pascal spielte in der Serie Game of Thrones den Ritter Oberyn Martell und ist allgemein seit den 90ern bekannt als Serien-Darsteller. Ganz andere Serienkenner werden Pedro noch aus der Serie Narcos kennen. In Zukunft sehen wir ihn auch in Wonder Woman 1984.

Quelle: Variety

Cast von Knives Out bekommt prominenten Zuwachs mit einem Star aus Tote Mädchen lügen nicht

Cast von Knives Out bekommt prominenten Zuwachs mit einem Star aus Tote Mädchen lügen nicht

Rian Johnson, der Regisseur von Star Wars Episode 8: Die letzten Jedi und Looper, dreht gerade den Krimi Knives Out, bevor er an seiner Star Wars-Trilogie arbeiten darf. Noch ist nicht viel über den Film bekannt, aber Rian Johnson dürfte schon mit dem Cast ein wenig Aufmerksamkeit erhaschen.

Neben den Stars wie Daniel Craig (James Bond), Michael Shannon (Shelter), Chris Evans (Avengers), Don Johnson (Django), Jamie Lee Curtis (Halloween) und Toni Collette (Herzen schlagen laut) stößt nun ein Star aus der Serie Tote Mädchen Lügen nicht hinzu. Die Rede ist von Katherine Langford, die in der Serie damals die weibliche Hauptrolle Hannah spielte. Scheinbar startet ihre Hollywood-Karriere allgemein richtig durch. Denn auch im vierten Teil der Avengers wird sie eine Rolle spielen und auch in einer weiteren Netflix-Serie werden wir sie sehen. Die Serie nennt sich Cursed und hat leider noch keinen Starttermin.

Quelle: The Hollywood Reporter

Disney stellt seinen Streaming-Dienst vor

Disney stellt seinen Streaming-Dienst vor

Dass das Film-Imperium Disney schon seinen eigenen Streaming-Dienst nächstes Jahr starten wird, war ja schon länger bekannt. Auch wir haben sehr oft und ausführlich darüber berichtet. Nun hat dieser Dienst endlich einen Namen und wann dieser genau startet ist ebenfalls bekannt.

Der Dienst wird den eher unkreativen Namen “Disney+” tragen und erst Ende 2019 an den Start gehen. Dies verriet Konzernchef Bob Iger. Viele haben erwartet, dass der Dienst schon im Sommer oder Anfang 2019 überraschend startet. Warner, die ja auch ihren eigenen Dienst planen, wollen ja ebenfalls erst Ende 2019 starten. Beide sollten aber aufpassen, dass die Firma Apple nicht eher mit dem Dienst startet, da diese ja auch schon an einem Streaming-Dienst arbeiten. Wann der Dienst von Disney aber in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt. Die deutsche Seite von “Disney+” gibt bisher auch keine Auskunft. Über die Preise hält man auch noch einen Mantel des Schweigens.

“Disney+” wird im Übrigen nicht einfach nur eine Kopie von Netflix und ist etwas anders aufgebaut. So soll der Dienst aus insgesamt fünf sogenannten Themen-Hubs bestehen. Hier kann der User zwischen Filmen, Serien und Kurzfilmen navigieren. Die fünf Themen sollen dabei die fünf großen Marken wie Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographic und natürlich die Disyney-Filme darstellen. Dass die Firma Fox von Disney aufgekauft wurde, sollte dabei nicht vergessen werden, dadurch wird der Dienst von Disney ebenfalls umfangreicher und abwechslungsreicher.

Mit The Mandalorian, einer Serie aus dem Star Wars-Universum, startet natürlich auch gleich ein interessantes Projekt mit Disney+. Auch stellte Bob Iger eine eigene Serie für Loki aus den Marvel-Verfilmungen in Aussicht. Eine weitere Star Wars-Serie ist ebenfalls geplant. Dabei soll es um die Vorgeschichte zu Rogue One gehen. Spannende Zeiten erwarten uns und Netflix bringt sich ja bekanntlich schon in Stellung, da ja auch die ganzen Marken von Marvel oder Star Wars verschwinden werden. Reed Hastings, der Chef von Netflix, gab schon bekannt, dass er sich auf die Schlacht gegen diese Konkurrenz freut. Doch in den USA laufen die Rechte sämtlicher Disney-Filme für Netflix aus und diese werden natürlich dann dort nicht mehr zu finden sein. Das Gleiche werden wir auch mit den Filmen von Warner, Universal oder Fox erleben. Der Kampf kann also beginnen!

Quelle: Disney

Netflix setzt Pacific Rim als Anime fort

Netflix setzt Pacific Rim als Anime fort

Netflix will wohl wirklich nichts anbrennen lassen und hat schon den nächsten Kracher am Start. Denn Netflix hat sich die Rechte zu Pacific Rim gesichert und verkündet heute, dass das Franchise nun eine Anime-Serie bekommen soll. Interessant dabei ist die Tatsache, dass der Streaming-Dienst schon seit gut einem Jahr die Anime-Nische besetzen will und nun auch einen wirklich dicken Fisch an der Angel hat, der auch in den westlichen Gefilden für Aufsehen sorgen wird.

In der Serie geht es um zwei Geschwister, die mit einem Roboter auf der Suche nach ihren Eltern sind. Dabei soll die Serie nach den ersten beiden Filmen spielen und wird von Craig Kyle und Greg Johnson produziert. Beide sind berühmt für ihre Animations-Filme aus dem DC- oder Marvel-Universum. Legendary Entertainment wird dabei als Studio fungieren, die zuletzt mit Kong: Skull Island oder 300 auf sich aufmerksam machten.

Ein dritter Film wird dafür nur noch unwahrscheinlicher. Der zweite Teil blieb schon hinter den Erwartungen zurück und bisher gab es dazu keine Meldungen. Seit dem Kinostart war es auch sehr ruhig um dieses Franchise. Vielleicht kann der Erfolg der Serie aber dazu beitragen, dass sich die Macher einen dritten Teil überlegen.

Quelle: Netflix Pressemitteilung