Die Trailer der Woche (KW50/2018)

Die Trailer der Woche (KW50/2018)

Die vorletzte Woche für die Trailer der Woche vor Weihnachten und das am dritten Advent. Natürlich gibt es auch in dieser Woche wieder einige Trailer für das Jahr 2019. Desto mehr Wochen vergehen, desto klarer wird, dass das nächste Jahr wohl großartig wird.

Niemansland: The Aftermath

Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg im Jahre 1946. Alles liegt in Schutt und Asche und die Siegermächte verwalten die Städte. In dieser Zeit will ein britisches Paar beim Wiederaufbau helfen und ein neues Leben in Hamburg beginnen. Doch es kommt zu Spannungen mit dem deutschen Wittwer, der auch im Haus lebt. Wenn es um Deutschland im zweiten Weltkrieg geht, geht es selten um die Zeit danach. Dabei gibt es auch da interessanten Stoff zu erzählen.


The Mule

Von Clint Eastwood kann man halten was man will. Er ist definitiv eine umstrittene Person. Doch als Schauspieler und als Regisseur sind seine Qualitäten nicht abzusprechen und das obwohl er oft Filme inszeniert, die gegen seine Ansichten sind. Fazit: Niemand wird aus ihm schlau. The Mule spielt Eastwood einen 90-Jährigen alten Mann, dessen Geschäft beschlagnahmt wird. Aufgrund von Geldproblemen nimmt er einen Job als Fahrer an und landet so in das Drogenkartell der Mexikaner. So verschwinden zwar seine Geldprobleme, aber die Probleme aus der Vergangenheit holen ihn wieder ein und er will einige Dinge wieder gut machen. Doch die Polizei und das Kartell arbeiten irgendwann gegen ihn und er hat nicht mehr viel Zeit…

Captive State

In Captive State geht es um Chicago in naher Zukunft. Vor 10 Jahren haben Aliens diese Stadt unter ihrer Kontrolle. Allerdings nicht durch einen Angriff, sondern durch einen Putsch. Interessante Prämisse und ein vielversprechender Trailer, der nicht zu viel verrät. Hoffen wir, dass der Film die Erwartungen halten kann.


Quelle: FoxKino, Warner Bros, KinoCheck

Acht Stunden-Film mit einem neuen Trailer

Acht Stunden-Film mit einem neuen Trailer

Sitzt ihr gern im Kino? Dann ist Dead Souls genau das Richtige für euch! Diese Dokumentation aus China geht nämlich einfach mal acht Stunden und 26 Minuten. Um das zu verdeutlichen: Das sind 496 Minuten! Wenn ihr also nicht wisst, was ihr den ganzen Tag machen wollt, dann vielleicht ein netter Filmabend?

Laut der meisten Kritiker ist dieser Film aber es Wert und ein richtiges Meisterwerk. Das klingt unglaubwürdig aber dieser Film soll auch nicht in die Länge gezogen werden. Es geht dabei um den Ort Gansu, der im Norden Chinas liegt. Diese Provinz wurde Ende der 50er-Jahre zum autonomen Gebiet erklärt. Dort wurden zahlreiche unschuldige Zivilisten gefangen gehalten und in Lagern gesteckt. Am Hungertod starben 90% der Insassen. Der Regisseur Wang Bing befragt die wenigen Überlebenden und dokumentiert ein dunkles Kapitel in der Geschichte Chinas. Dabei lässt er sich, wie nicht anders zu erwarten war, viel Zeit und gibt der Geschichte viel Platz. Wir haben dazu einen Trailer für euch, der deutlich kürzer ausfällt. Noch hat der Film keinen Starttermin und  läuft nur auf diversen Veranstaltungen. Haltet also immer wieder die Augen und Ohren offen. Wir sind uns sicher, dass der Film aber auch bald auf ARTE laufen wird, da dieser Kultursender bei der Produktion mitwirkte.

Quelle: The Upcoming

Pixar kündigt neuen Animationsfilm an mit zwei Stars aus dem Avengers-Universum

Pixar kündigt neuen Animationsfilm an mit zwei Stars aus dem Avengers-Universum

Disney gab schon vor einigen Jahren bekannt, dass die Stars aus den verschiedenen Universen des Konzerns durch Verträge auch in anderen Produktionen vorkommen können. So kann ein bekannter Schauspieler des Cinematic-Universe von Marvel auch für Pixar-Filme gebucht werden. Genau das wird für einen kommenden Film aus dem Hause Pixar nun vorkommen.

Denn heute kündigte Pixar das nächste Projekt an und das Ganze nennt sich Onward. In diesem Film, dessen Geschichte sich fast wie ein klassischer Disney-Film liest, werden Tom Holland und Chris Pratt eine Sprecherrolle erhalten. Tom Holland kennt ihr aus Spider-Man: Homecoming und Chris Pratt ist der Starlord in Guardians of the Galaxy. Beide werden die Hauptrolle übernehmen doch der Sprechercast ist schon jetzt etwas länger. So werden wir auch auch Octavia Spencer (The Help) und Julia Louis-Dreyfus (Seinfeld) werden im fertigen Film ebenfalls zu hören sein.

Doch worum geht es in diesem Film? Die zwei Elfen-Brüder, gesprochen von Tom Holland und Chris Pratt, leben in einer kleinen Fantasy-Vorstadt. Doch die Magie in dieser Welt ist verschwunden und beide wollen diese Magie wieder zurück bringen und begeben sich auf die Suche. Der Film wird in den USA am 6. März 2020 in den Kinos laufen.

Quelle: Disney


Christmas Chronicles: Kritik zum erfolgreichsten Netflix-Film

Christmas Chronicles: Kritik zum erfolgreichsten Netflix-Film

Unter dem Begriff Qualitätsoffensive von Netflix erwarten nun einige Kunden auch richtige Meisterwerke. Doch darum geht es nicht. Netflix geht es ausschließlich darum, dass die Filme nicht mehr so billig und schnell verwirklicht werden und dabei nicht einmal eine durchschnittliche Qualität erreichen. Denn herausgekommen sind Filme, die wohl eher zu den schlechteren Filmen im Portfolio von Netflix zählen dürften. Der Weihnachtsfilm Christmas Chronicles fällt ebenfalls unter diese Qualitätsoffensive und, dies schon einmal vorweg, ist zum Beispiel auch kein Meisterwerk. Dennoch hat dieser Film seine Daseinsberechtigung und nicht nur wegen des Erfolges. Das ist aber gleich das nächste Thema. Denn Christmas Chronicles ist der erfolgreichste Film, den Netflix je produzierte und ebenso auch der erfolgreichste Film für den Schauspieler Kurt Russell (Die Klapperschlange, Big Trouble in Little China). Gleichzeitig behauptet Netflix, dass dieser an den Kinokassen so erfolgreich wäre, wie die meisten anderen Blockbuster. Relevant genug, um von uns besprochen zu werden.

 

Die zwei Geschwister Teddy und Kate waren früher unzertrennlich und besonders Weihnachten war dank des Vaters Doug immer etwas ganz Besonderes. Doch der Feuerwehrmann starb bei einer Rettungsaktion und die Geschwisterliebe entzweite sich. Besonders Teddy kommt vom richtigen Weg ab und hängt lieber mit diversen Gangbanden ab. So ist es kein Wunder, dass die Mutter Claire völlig überfordert ist. Auch Weihnachten ist nicht mehr so schön wie früher und eher eine Nebensache. Doch als Kate ihren Bruder überredet auf den Weihnachtsmann zu warten, landen beide, da auch viel zu neugierig, in seinem Schlitten. Doch geschockt von den zwei Kindern verliert der Weihnachtsmann die Kontrolle über den Schlitten. Schlitten, Rentiere, Zaubermütze und Geschenksack sind nun irgendwo in Chicago verstreut. Alle drei müssen sich nun zusammentun, um Weihnachten zu retten…

Sind wir ehrlich. Die Geschichte ist jetzt weder besonders innovativ oder besonders spannend. Auch muss man sich am Anfang fragen, wie leicht können die Kinder den Weihnachtsmann austricksen? Geschenkt! Dieser Film ist eine ganz klassische Actionkomödie und wenn ihr nur eine Minute über den Film nachdenkt, werdet ihr noch mehr Fragen haben. Doch der Film ist eben auch klassisches Popcorn-Kino. Moment? Wie genau nennen wir jetzt solche Filme, die als Stream laufen? Auch egal jetzt. Trotzdem stelle ich fest, dass der Film schon irgendwie tragisch beginnt und für einen Weihnachtsfilm eher schwer anfängt. Allgemein ist der Humor und auch so manche Szene für Kinder ungeeignet. Gerade am Ende wusste ich nicht so wirklich, welche Zielgruppe dieser Film eigentlich hat. Tatsächlich könnte der ganze Weihnachtszirkus mit einem anderen Fantasie-Gebilde ersetzt werden und wir hätten noch immer eine gelungene Actionkomödie.

So harmonisch ist es nur bei dem sehr schönen Intro.

Wäre da nicht der Humor. Der bezieht nämlich seine größten Momente aus dem Weihnachts-Setting. Immer wieder gibt es Anspielungen auf die Vereinnahmung der Werbeindustrie oder allgemein der einen oder anderen Legende über den Weihnachtsmann. Wenn sich unser gar nicht so dicker Weihnachtsmann nämlich ständig über sein viel zu dickes Abbild beschwert, die eine Cola-Werbung verwendet, dann sind schon einige Lacher vorprogrammiert. Auch die fleißigen Elfen sind teils lustig und entsprechen dem typischen Klischee der Elfen. Auf der anderen Seite sind diese gar bösartig und der Zuschauer wird sich wundern, was so in deren Köpfen vorgeht. Chris Columbus, der Regisseur von Kevin – Allein zu Haus, leitete die Produktion und an vielen Stellen ist das zu spüren. Wie kaum ein anderer Filmemacher hat er das richtige Gespür für kleinere emotionale Momente und für das Timing in Sachen Humor. Dass der Film allerdings kaum Kinder erreichen wird und später eben dieses Gespür vermissen lässt, liegt wohl daran, dass die Regie von Clay Kaytis übernommen wurde, der noch nicht so viel Erfahrung besitzt und mit Angry Birds bewies, dass er für das Familienkino kein glückliches Händchen besitzt.

Kurt Russell als Weihnachtsmann ist dafür ein klarer Glücksgriff und rettet den Film über den Durchschnitt. Natürlich war der frühere Action-Held noch nie der beste Schauspieler aller Zeiten und wird es auch nicht mehr. Aber sein Talent für Comedy-Rollen hat er schon sehr oft bewiesen und auch hier stiehlt er allen die Show. Wir sehen keinen warmherzigen und freundlichen Weihnachtsmann, sondern eher einen frechen und teils verärgerten Weihnachtsmann, der sich zudem Sorgen darum macht, dass seine Frau von einem Diebstahl etwas mitbekommt. Glücklicherweise sehen wir aber keinen Trinker oder groben Santa Claus, wie es heute in Hollywood wohl üblich ist. Zudem ist es auch bis zum Schluss lustig, wenn er die Menschen entwaffnet, indem er die Wünsche der vergangenen Jahre entgegen hält. Wer wäre da nicht geschockt? Christmas Chronicles zeigt uns einen frischen und unverbrauchten Weihnachtsmann. Leider hat dies auch zur Folge, dass die Szenen ohne ihn dann auch stark abfallen. Später, wenn die zwei Kinder alleine unterwegs sind und auch die emotionale Komponente eintritt, fühlen sich die Szenen irgendwie wie ein Fremdkörper an. Das liegt auch an den beiden Kinderdarstellern, die nicht wirklich überzeugen können. So hart es klingt, die tragische Geschichte der beiden ließ mich zumindest völlig kalt. Erst bei dem großen Finale schafft es der Film, doch noch große Gefühle zu erzeugen und das, ohne auf die Tränendrüse zu drücken.

Das Highlight in diesem Film ist ganz klar Kurt Russell als Weihnachtsmann.

Die Action selbst ist oft schön inszeniert und spielt natürlich ebenfalls mit einigen Gimmicks von Santa Claus. Besonders die Kulissen und das Design so mancher Gegenstände sehen toll aus. Nichts davon wird ewig im Kopf bleiben, unterhaltsam ist das Ganze dennoch. Allein die CGI-Effekte fallen hier stark ab. Die Elfen sehen nicht wirklich gut aus und gerade wenn sie mit den echten Schauspielern interagieren, ist deutlich zu erkennen, dass der Film noch etwas Feinschliff vertragen könnte. Auch die Rentiere sehen nicht mehr zeitgemäß aus. Die CGI-Effekte werden aber im weiteren Verlauf des Films weniger und so stören sie nicht allzu sehr.

Insgesamt ist Christmas Chronicles ein kurzweiliger und lustiger Film für einen tollen Filmabend kurz vor Weihnachten. Er unterhält und macht wirklich Spaß. Nichts davon ist etwas, was es noch nie so vorher gab und dennoch wirkt er relativ frisch. Das liegt wohl daran, dass der Film in einer Zeit erscheint, wo solche Filme eher eine Ausnahme bleiben. Warum dieser Film ein so gigantischer Erfolg wurde, ist mir aber ein Rätsel. Das liegt nicht an der Qualität, sondern schlichtweg daran, dass der Film die eigentliche Zielgruppe verfehlen könnte. Doch das spielt am Ende auch keine Rolle. Am Ende bekommen wir eine unterhaltsame Actionkomödie mit Kurt Russell, den auch alle Fans von Kurt Russell sehen sollten. Gibt schlimmere Filme, um seine Zeit zu verschwenden.

Der Notfallplan der Academy für die Oscars 2019

Der Notfallplan der Academy für die Oscars 2019

Was für eine Woche in Hollywood! Erst sagt sehr spät Kevin Hart als Moderator für die Oscars 2019 zu und nur einen Tag später tritt er wieder zurück, wegen alten Tweets und der unpassenden Reaktion seitens Kevin Hart. Nun steht die Academy wieder ohne Moderator da und im Normalfall sind die Moderatoren schon bei der aktuellen Veranstaltung bekannt. Doch in Hollywood gibt es viele Gerüchte, dass die Academy schlichtweg niemanden findet und Angebote abgelehnt werden.

Doch was machen Veranstalter wenn sich kein Moderator finden lässt? Dafür scheint es einen Plan zu geben und dieser wäre ein enormer Schritt. So soll die Academy wirklich planen die Veranstaltung komplett ohne Host abzuhalten. Durch die Absage von Kevin Hart und dem Skandal wird die Suche schwerer als eh schon. Der neue Moderator darf nicht zu umstritten sein aber gleichzeitig befürchtet die Academy, dass ein zu glatter Moderator nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt. An der Stelle dürfen wir nämlich nicht vergessen, dass die Oscars seit Jahren eine Kriese haben und mit schlechten Einschaltquoten kämpft.

Ob das gut geht? Viele argumentieren, dass der Fokus dann auch auf die eigentliche Veranstaltung gelegt wird und auch, dass die Veranstaltung viel Zeit einsparen könnte. Denn für viele gehen die Oscars viel zu lang. Ein Moderator kann in der Regel nur verlieren. Führst du gut durch den Abend und alle reden über die Veranstaltung oder bist du am nächsten Tag in den Schlagzeilen und der letzte Depp? Eine Oscar-Nacht ohne Moderator gab es schon einmal und das zuletzt im Jahre 1989. Dieser Abend wurde aber nicht positiv aufgenommen. Auch die Emmy-Verleihung kommt oft ohne Moderator aus und kam ebenfalls nicht gut dabei weg.

Laut Variety herrscht nun deswegen richtig Panik und ein Insider soll berichtet haben, dass sie richtig ausrasten. So stehen die Oscars schon jetzt unter einem schlechten Stern und es ist spannend, wie es weiter gehen wird. Zyniker könnten behaupten, dass das eine gute Geschichte für einen Film wäre.

Quelle: Variety

Aladdin erhält mindestens zwei neue Songs

Aladdin erhält mindestens zwei neue Songs

Die Neuverfilmungen von Disney haben mittlerweile einen schlechten Ruf. Obwohl bisherige Ableger bewiesen haben, dass die Remakes auch neue Inhalte und Ansätze verfolgen, blickt man diesbezüglich skeptisch auf die nächsten Neuverfilmungen. Das liegt daran, dass die Trailer auch den gleichen Film mit neuer Technik suggerieren. Zudem der erste Trailer von Aladdin auch die Drehbuchautoren des Originals ihren Unmut äußerten und meinten, dass die Dialoge und Szenen 1:1 übernommen wurden und das die Schreiber des Originals dafür kein Geld bekommen.

Dies ist und bleibt eine Unverschämtheit aber auch Aladdin wird nicht genau der gleiche Film sein. So soll es zum Beispiel mindestens zwei neue Songs geben. Dies verriet der Schauspieler Mena Massoud. Dabei soll ein Song sehr feministisch sein. Zudem seien die Songs in guten Händen, da diese aus der Feder von Justin Paul und Benj Pasek stammen. Beide schrieben schon die Songs für La La Land. Ebenfalls ist Alan Menken ebenfalls dabei, der schon beim Original der Komponist war. Wie weit sich der Film nun von der Zeichentrickvorlage unterscheiden wird, erfahren wir dann schon am 23. Mai 2019.

Quelle: Variety