Die Trailer der Woche (KW 07/2019)

Die Trailer der Woche (KW 07/2019)

Auch in dieser Woche präsentieren wir euch unsere Trailer der Woche. Diesmal sind sogar, wenn auch indirekt, die Beatles dabei! Doch auch haben wir wieder in dieser Woche einen Animationsfilm dabei und mit diesen möchten wir gern anfangen!

Frozen 2

Die Einen lieben ihn, die Anderen hassen ihn. Die Rede ist von Frozen! Als ich den Film damals zum ersten Mal sah, war ich auch nicht so begeistert aber irgendwie gefällt mir der Film immer besser und mittlerweile bin ich ein richtiger Fan. Der neue Teaser sieht überraschend düster aus und wir sind schon gespannt, wie das fertige Produkt am Ende wird.

 

After Passion

Diesen Film hatten wir schon einmal in unserer Rubrik und der neue Trailer bestätigt den Eindruck. Was auf dem ersten Blick wie ein typischer Liebesfilm aussieht, wandelt immer mehr in einen Psychoalptraum. Damit sind wir auf den 11. April gespannt, wo der Film erscheinen wird.

 

Yesterday

Was wäre, wenn es die Beatles einfach nicht gäbe und du die einzige Person bist, der in diesem Paralleluniversum eben diese Bands kennt? Du würdest diese Songs einfach als deine eigenen ausgeben! Ok, neben den tollen Texten und der Musik fehlt es dir vielleicht an der passenden Stimme aber vielleicht findet sich ja jemand? Darum geht es am Ende in diesem Film und der Trailer verspricht ein fantasievolles und unterhaltsames Märchen, ähnlich wie damals Slumdog Millionär.

 

O Beautiful Night

Zwischen Komödie, Milieu-Studie und Liebesdrama wandelt diese deutsche Produktion durch die einzelnen Genre und weckt sofort unser Interesse. Xapher Böhm, oder Xapher Xylophon, hat mit seinem Kurzfilm Roadtrip schon für viel Aufmerksamkeit gesorgt und wir freuen uns, dass ein so junger Regisseur eine Chance erhält. Am 2. Mai 2019 können wir dann sein Debut feiern!

 

Quelle: Disney, Constantin, Universal Pictures, KinoCheck,

Ein Herz für den deutschen Film: Lampenfieber

Ein Herz für den deutschen Film: Lampenfieber

Der Friedrichstadt-Palast ist die größte Theaterbühne der Welt und eine feste Größe in Berlin. Neben dem berühmten Varité des Hauses gibt es dort auch jedes Jahr ein sehr aufwendiges und gut besuchtes Theaterstück, das nur mit Kindern besetzt ist. Genau diese Kinder, das Casting und die vielen Hürden, nimmt diese Dokumentation genauer unter die Lupe und begleitet dabei fünf Kinder auf ihrem Weg zur großen Bühne. Alice Agneskirchner, die Regisseurin, schafft es gut hinter die Kulissen zu blicken und dem Zuschauer einen Einblick in eine andere Welt zu geben.

Es geht dabei um das Theaterstück “Von Zeit zu Zeit”, wo insgesamt bis zu 2.000 Zuschauer erwartet werden. Nach einem, besonders für Kinder, sehr harten und anstrengenden Casting müssen die ausgewählten Kinder mit dem neuen Druck klarkommen und neben ihrem Schulalltag auch noch Texte, Tänze und Songs auswendig lernen. Das Theater stellt dabei hohe Anforderungen in Sachen Schauspiel, Gesang und Tanz. Dabei haben die Kinder auch schon privat mit Ängsten und Sorgen zu kämpfen: Ein Kind hat eine krebskranke Mutter. Ein anderes Kind ist noch nicht über den Tod der eigenen Mutter hinweggekommen. Selbst ein schon frühreifer YouTube-Star, der bis spät abends seine Videos dreht und schneidet, ist dabei und übernimmt sogar die Hauptrolle. Es ist nicht einfach, alles unter einem Hut zu bekommen und am Ende eine gigantische Show abzuliefern.

Ausgefallene Kostüme gehören ebenfalls zur Show. © gebrueder beetz filmproduktion

Die Doku beschränkt sich dabei auf fünf Kinder und gibt einen groben Einblick in die Theaterwelt. Hier und da taucht auch die Regie auf oder die Maskenbildnerin, da die Tante von einem Schauspielkind eben in diesem Theater arbeitet, aber ansonsten fokussiert sich die Doku auf die Dramen und Geschichten der Kinder. Natürlich wissen die Kinder auch nicht so richtig, was auf sie wirklich zukommt, oder sie können das Arbeitspensum nicht richtig einschätzen. Umso größer ist der Respekt aber, wenn die Show gelingt und mit einem enormen Aufwand auch auf die Bühne gebracht wird. Alice Agneskirchner schafft es auch gekonnt die Schwierigkeiten, die man mit Kinderdarstellern hat, aufzuzeigen, aber uns auch den Stress und den Druck der Kinder nahezubringen.

Oft hält die Kamera auch in den intimen Momenten drauf. Wenn zum Beispiel eine Darstellerin über ihre verstorbene Mutter erzählt, die selbst in diesem Theater war, und mit dem Vater über den Druck spricht, bekommt der Zuschauer einen ungefähren Eindruck, wie hart dieses Geschäft sein kann und dass niemand geschont wird. In manchen Situationen darf sich allerdings schon die Frage gestellt werden, ob an dieser Stelle wirklich draufgehalten werden muss und ob das anderen Menschen etwas angeht. Selbstverständlich: Es dient auch dazu den Kindern ein Gesicht zu geben, aber die Balance wird nicht immer gehalten. Besonders interessant ist der YouTube-Star. Dieser ist schon sehr weit für sein Alter und tatsächlich eine kleine Berühmtheit in gewissen Kreisen. Ich bin ehrlich: Mir war diese Person unbekannt, aber im Film wird deutlich, dass seine Videos sehr viele Klicks generieren und Tanzlehrerinnen beschweren sich zum Teil auch über die Fangruppen, die sich um ihn bilden. Dass er ein bekanntes Gesicht ist und sehr gut weiß, wie er sich zu präsentieren hat, wird dem Zuschauer auch schnell bewusst. Da beschwert er sich zum Beispiel, dass eine Szene ziemlich lächerlich aussieht und will sich bei der Regie beschweren. Schade, dass wir das nicht zu Gesicht bekommen.

Die Direktorin des jungen Ensembles: Christina Tarelkin. © gebrueder beetz filmproduktion

Ebenfalls interessant wird es, wenn wir hinter die Kulissen blicken können. Immerhin reden wir hier von der größten Theaterbühne der Welt. Wie Tanzchoreografien oder Songs eingeprobt werden, ist auch so schon spannend und wenn dies auch noch Kinder am Ende auf die Reihe bekommen müssen, bekommen wir einen komplett neuen Einblick. Die Lehrer sind dabei nicht zimperlich und knallhart. Natürlich gibt es auch nicht selten Gespräche mit den Eltern. Dort suchen die Lehrer das Gespräch mit dem Kind, nennen ehrlich die Defizite und geben Empfehlungen. Auch ein Ausschluss oder eine Degradierung ist dann möglich. Wer jetzt denkt, nun sähen wir Eltern, die denken ihre Kinder seien absolute Naturtalente und die die Lehrer anfauchen, der könnte enttäuscht werden. Denn glücklicherweise zeigt die Regisseurin solche Gespräche nicht und die gezeigten Eltern bleiben ruhig, haben sogar Verständnis und geben der Einschätzung ihr volles Vertrauen.

Wenn die Kinder auf der Bühne schon proben oder Gesangseinlagen geübt werden, wird immer wieder etwas vom fertigen Stück gezeigt. So bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack und Lust auf das fertige Werk. Allerdings, das ist klar, bekommen wir nur zum Finale viel zu sehen, aber nicht alles. Allerdings ist es gar nicht mehr möglich sich noch diese Show anzusehen, da sie bereits im letzten Jahr auslief und eine neue Kindershow in Planung ist. Das ist ärgerlich, auch wenn man der Doku nun nicht mehr vorwerfen kann, dass sie ein Werbefilm sei.

Nick in seiner Rolle als Nöli. © gebrueder beetz filmproduktion

Fazit

Insgesamt handelt es sich um eine interessante Doku über das Theaterleben von Kindern und die Schwierigkeiten, die so ein Ensemble nun einmal mit sich bringt. Hier und da wäre etwas mehr Feingefühl erfreulich gewesen und sicherlich wirkt es doch stark konstruiert, dass man eben auch nur die Kinder zeigt, bei denen man spannende oder schicksalhafte Geschichten zu Gesicht bekommt. Doch der Einblick lohnt sich dennoch, da einem oft gar nicht bewusst wird, dass die Darsteller, die wir auf der Bühne sehen, jede Menge Arbeit reinstecken und auch mit enormem Druck leben müssen. Ein Einblick, den wir nicht so oft zu sehen bekommen.

Die Trailer der Woche (KW 06/2019)

Die Trailer der Woche (KW 06/2019)

In dieser Woche gab es den Superbowl und dies bedeutet, dass es einige Trailer gab. Besonders einige Blockbuster dürfen sich dann präsentieren und die Studios bezahlen sehr viel Geld, um einen Slot zu bekommen. Doch neben den Blockbustern kamen natürlich auch weitere Trailer zu anderen Filmen im Laufe der Woche.

Toy Story 4

Bereits zum dritten Mal ist Toy Story nun in unseren Rubrik. Das liegt natürlich daran, dass diese einfach wahnsinnig lustig sind und immer mehr Lust auf den Film machen. Vielleicht erwartet uns am Ende wirklich der beste Animationsfilm des Jahres!

 

Van Gogh

Filme über den Künstler Van Gogh gibt es sehr viele und dennoch scheint das Thema noch immer nicht abgenutzt. In Van Gogh sehen wir nicht nur schöne Bilder und ein tragisches Schicksal, sondern auch ein richtig gut besetztes Ensemble.

 

Mister Link

Auch dieser Film war schon einmal in unserer Rubrik und kommt nun mit einem längeren Trailer daher. Der Animationsstil ist einzigartig und der Humor sehr trocken. Ein wenig Abwechslung tut diesem Genre immer gut und wir sind uns sicher, dass der Film sämtliche Altersgruppen ansprechen wird.

 

Quelle: Disney, DCM, KinoCheck

Doch keine Fortsetzung? World War Z 2 steht vor dem Aus

Doch keine Fortsetzung? World War Z 2 steht vor dem Aus

Es klingt unfassbar und gleichzeitig nicht unwahrscheinlich. Die Fortsetzung von World War Z steht vor dem aus. David Fincher sollte den Nachfolger eigentlich drehen und die Dreharbeiten sollten in diesem Monat beginnen. Produziert werden sollte der Nachfolger, wie schon der erste Teil, von Brad Pitt und er sollte selbst auch wieder die Hauptrolle übernehmen.

Bereits im Jahr 2017 wurde bestätigt, dass der Meisterregisseur David Fincher die Regie übernehmen wird und die Dreharbeiten sollten laut dem Studio schon im Februar beginnen. Doch wie es scheint, hat Paramount Pictures kurz vor Drehbeginn die Notbremse gezogen. Ob das Sequel nun wirklich vor dem Aus steht oder ob es noch Hoffnung gibt, kann nur spekuliert werden. Allerdings stand der erste Teil schon unter keinem guten Stern, wurde verschoben und es gab einige Nachdrehs. Das Ende im Drehbuch wurde zum Beispiel komplett abgeändert. Scheinbar gehören diese Schwierigkeiten dazu. Doch über die möglichen Gründe wird natürlich in Hollywood heftig spekuliert.

So berichtet The Playlist, dass der Film keine Chance mehr hat, weil Paramount Budget-Probleme und bereits zwei weitere teure Produktionen in der Pipeline hat: Mission Impossible 7 und 8. Der erste Teil kam damals in einer Zeit heraus, wo Zombie-Filme wieder richtig in Mode waren und so sich auch Studios getraut haben, größere Projekte zu realisieren. World War Z war dabei nicht unerfolgreich, aber durch die in die Höhe getriebenen Kosten hatte sich das Studio vielleicht mehr erhofft, dazu gibt es mittlerweile den Zombie-Hype nicht mehr. Scheinbar glaubt Paramount nicht mehr an einen Erfolg und die Action-Blockbuster-Reihe mit Tom Cruise ist wohl eine sichere Bank.

Quelle: The Playlist

Der französische Film Vorhang auf für Cyrano in der Kritik

Der französische Film Vorhang auf für Cyrano in der Kritik

Cyrano ist das berühmteste und beliebteste Theaterstück aus Frankreich und selbst heute noch wird Cyrano aufgeführt oder neu verfilmt. Ihr kennt Cyrano nicht? Ich behaupte, dass jeder die Figur kennt oder einmal was davon hörte. Sein größtes Merkmal ist dabei seine lange und krumme Nase. Doch wie entstand das Werk? Eigentlich als pure Komödie geplant, ist dieses Stück mehr Tragik als Komödie, sind wir also bei einer Tragikomödie. Dazu sollte man wissen, dass es sich für die damalige Zeit um ein sehr unkonventionelles Stück handelte und sämtliche Beteiligte ein gewisses Risiko eingingen. Nicht zu vergessen, dass ein neues Medium gerade das Laufen erlernte und eine richtige Konkurrenz zum Theater wurde: Der Film. Nicht wenige dachten, dass der Film das Theater komplett verdrängen würde. Nun kommt ein Film, der die Entstehungsgeschichte beleuchtet und all seine Schwierigkeiten mit etwas Humor präsentiert.

 

Der junge Edmond ist in 1987 ein erfolgloser Autor in Paris. Jedes seiner Werke ließ ein gewisses Potenzial erkennen, doch dabei blieb es meistens. Nicht zu vergessen, dass diese Theaterstücke einfach richtig floppen und niemand seine Stücke sehen will. Nicht nur, dass Edmond dadurch in ein kreatives Loch fällt, er ist schlichtweg pleite und die Familie besitzt kein Geld mehr. Seine Frau hält zu ihm, doch auch sie weiß, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Als ob es nicht noch schlimmer wird, entfremden sich beide zunehmend. Doch durch einen Zufall lernt er den berühmten Schauspieler Constant kennen, der das Genie von Edmond erkennt und ihn inspiriert. In einer Brainstorming-Session haben sie auch schon die Idee für ein Theaterstück und durch die guten Kontakte auch schon die ersten Schauspieler. Problem dabei ist nur, dass das Stück in 3 Wochen aufgeführt werden muss und ein Skript sowie die komplette Planung noch gar nicht vorhanden sind. Zum Glück lernt Edmond auch eine junge Schneiderin kennen, die ihn inspiriert und die er sich zu seiner Muse macht…

Filme über Künstler und besonders über Autoren, egal ob Theater, Film oder Buch, können sehr zäh oder trocken sein. Doch Vorhang auf für Cyrano streut ein wenig Humor mit ein und liefert gewitzte und unterhaltsame Dialoge, die den Zuschauer immer wachhalten. Auch die Figuren wachsen einem sehr schnell ans Herz, sodass der Film schnell das Interesse weckt. Das wird der irren Produktionsgeschichte nicht nur gerecht, es erzeugt auch eine gewisse Spannung. Dadurch, dass die Figuren uns sympathisch sind und wir auch so manchen Fehler verzeihen, wollen wir auch das am Ende alles gelingt und wir eine herausragende Premiere sehen. Natürlich, geschuldet durch die wahre Begebenheit, ist das Ende natürlich schon bekannt. Doch die Geschichte um die Muse von Edmond und seiner Frau oder wie die Entwicklung der einzelnen Figuren endet, ist dabei nicht bekannt. Auch das “wie” macht neugierig und wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel! Sicherlich, das fertige Theaterstück nimmt am Ende ganz schön viel Zeit in Anspruch und vielleicht hätte hier die eine oder andere Episode gekürzt werden dürfen, um so auch für das Stück selbst Interesse zu wecken, für die Leute, die es noch nie gesehen haben. Dies soll nicht falsch verstanden werden. Als ich aus dem Kino kam, habe ich mir wieder eine von vielen Verfilmungen angeschaut und das komplette Theaterstück wird natürlich nicht gezeigt. Doch weniger ist manchmal mehr.

Edmond ist das verkannte Genie. ©2019-PROKINO-Filmverleih-GmbH.jpg

Ansonsten ist der Film zur keiner Zeit langweilig oder überfordert den Zuschauer mit Details. Hier und da gibt es dann auch noch kleinere Spitzen gegen Kritiker, das Medium Film oder gegen den Beruf des Schauspielers. Die schwermütige Tragik, die eben auch im Theaterstück vorkommt, ist hier kaum vorhanden und der Film ist eher locker, charmant und dennoch informativ. Für so manchen Experten mag das hier zu wenig sein, doch der Film will eben kein langsamer und trockener Schinken sein, sondern die Kunst und den Autor feiern, aber auch neue Fans für das Theater generieren oder begeistern. Die Liebeleien und die Folgen davon stören nicht, eher im Gegenteil. Der Zuschauer versteht die Beweggründe von Edmond und tatsächlich kann er sie sich selbst erklären. Doch ist diese Geschichte nicht nur zusätzlich ein wichtiger Bestandteil für die Entstehung des Stücks, es hebt den Film auch auf eine kleine emotionale Ebene.

Die Schauspieler tragen selbstverständlich ihren Teil dazu bei. Besonders Thomas Solivérés, der Edmund spielt, kann dem gescheiterten aber gleichzeitig auch hoffnungslosen Künstler viel Leben einhauchen und zu jeder Zeit mit seinem Charme glänzen. Der Rest macht einen, wie für französische Filme meistens üblich, soliden bis ganz guten Job. Manche Schauspieler neigen ein wenig zum Overactin, tanzen in manchen Szenen etwas aus der Rolle, doch insgesamt bleibt das Bild stimmig, was für so ein großes Ensemble nicht selbstverständlich ist. So oder so erkennt man den Spaß, den die Beteiligten wohl hatten und auch die Begeisterung für einen großartigen Künstler.

Der Film bleibt auch in den Kamerafahrten sehr flott und ganz ruhige Minuten sind selten. Was ich gern in anderen Filmen kritisiere, ist hier ein Pluspunkt. Der Film nimmt sich keine Zeit oder ist vielleicht keine Auszeit besser formuliert? Kulissen und das Kostümdesign von einem Paris aus dem 19. Jahrhundert können sich sehen lassen und fangen in jeder Szene die damalige Zeit sehr gut ein, auch wenn sich der Film nur auf die Kunstszene beschränkt. Der Soundtrack dagegen bleibt dabei eher im Hintergrund und fällt gar nicht auf. Er unterstreicht keine Szenerie und spielt im Film eine eher untergeordnete Rolle. Ansonsten blendet der Film nicht mit Effekthascherei sondern konzentriert sich auf das Wesentliche, ohne dabei auf eine schöne Bildersprache zu verzichten.

Am Ende gibt es tobenden Applaus für die Vorstellung und mehrere Verbeugungen ©2019-PROKINO-Filmverleih-GmbH.jpg

Fazit

Wenn ich mit nur einem Wort den Film beschreiben würde, dann wäre das: Charmant. Ohne so richtig den Bogen zu überspannen oder die Dramaturgie zu erhöhen, schafft es der Film den Zuschauer zu unterhalten und gleichzeitig für das Theater zu begeistern. Ein toller französischer Film, der uns einen guten und auch schönen Einblick in die Entstehung eines Klassikers gibt und einen genialen Künstler näher beleuchtet.

Die Trailer der Woche (KW 05/2019)

Die Trailer der Woche (KW 05/2019)

Kaum ist das neue Jahr gestartet, finden wir uns auch schon im Februar wieder. Dies bedeutet Valentinstag, Karneval und vor allem auch Super Bowl, auf den sich Film-Fans hauptsächlich wegen der Trailer für die kommenden Blockbuster freuen. Das alles soll uns heute aber nicht interessieren, wir schauen uns nun erstmal die Trailer der vergangenen Woche an.

The Sisters Brothers

Alle paar Jahre wird das Western-Genre wieder populär, auch wenn die Glanzzeiten natürlich vorbei sind. Sei es als Setting in Serien wie Westworld, als Episodenfilm wie in The Ballad of Buster Scrugs von den Coen Brüdern oder aber wie im vorliegenden Fall: The Sisters Brothers. Inszeniert vom Franzosen Jacques Audiard (Dämonen und Wunder) und mit John C. Reilly und Joaquin Phoenix sowie Jake Gyllenhaal hochkarätig besetzt, bringt Wild Bunch Germany ab dem 07.03.2019 das schräge Brüderpaar ins Kino.

 

Frau Mutter Tier

Mütter haben es in unserer Gesellschaft heute nicht leicht. In einer Dreiecksbeziehung zwischen Mann, Kind und Karriere versuchen sie alles unter einen Hut zu bekommen. Dabei stellen sie an jede dieser Aufgaben auch höchste Ansprüche, oder ist es die Gesellschaft, die diese Ansprüche unausgesprochen an die Frau stellt? In der deutschen Komödie Frau Mutter Tier stellen sich Julia Jentsch, Alexandra Helmig und Kristin Suckow als Großstadtfrauen den Herausforderungen der modernen Mutterrolle. Der Film startet ebenfalls im März und wird uns von Alpenrepublik am 21.03.2019 ins Kino gebracht.

 

Das Familienfoto

Um die Abwechslung komplett zu machen, nehmen wir uns nach einer englischen und einer deutschen Produktion abschließend noch einen französischen Film mit in die Auswahl. Nach dem Tod des Großvaters stellt sich für die drei Enkel Gabrielle, Elsa und Mao die Frage nach der Unterbringung der Großmutter, damit sie nicht so allein ist. Ihre Eltern scheinen mit dieser Aufgabe überfordert zu sein, zumindest reflektieren die Geschwister dies in ihrer Zusammenkunft, auch wenn sie sich alle in unterschiedlichen Lebenslagen befinden. Der Trailer lässt einen Film erwarten, bei dem das Taschentuch nicht so weit entfernt gelegt werden sollte. Das Familienfoto bietet mit Vanessa Paradis, Camille Cottin und Pierre Deladonchamps als Geschwister sowie Chantal Lauby (Monsieur Claude und seine Töchter) und Jean-Pierre Bacri (Das Leben ist ein Fest) als deren Eltern auch hochkarätige Schauspieler in diesem Ensemble-Film. Im Kino zu sehen ist der Film ab dem 09. Mai 2019 und wird uns von Alamode Film präsentiert.

 

Quelle: KinoCheck 1, 2, Moviepilot Trailer