Das Jahr 1984 ist in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein, da sei zum einen der entsprechend betitelte dystopische Roman genannt, aber auch im popkulturellen Bereich ist dieses Jahr ein wichtiges Jahr, markiert es doch das erste Auftreten der Ghostbusters. Im Jahr 1984 erschienen die Geisterjäger das erste Mal auf der Bildfläche, von der sie so schnell nicht wieder verschwinden sollten. Ihr Auftritt im gleichnamigen Kinofilm markierte den Anfang einer langlebigen Karriere, denn noch heute sind die vier Herren im Einsatz, wenn auch nicht mehr auf der Leinwand (wer weiß, was die Neuauflage im Jahr 2020 bringen wird?), sondern in anderen Medien, in denen sie sich von Beginn an ebenso heimisch fühlten. So gab es in den 80er-Jahren auch eine Zeichentrickserie namens „The Real Ghostbusters“, zu der auch Comics parallel erschienen, man konnte Merchandise in Form von Spielzeug kaufen und Slimer war sowieso auf jeder zweiten Getränkedose abgebildet. Doch wir reden hier über die 80er-Jahre, zwischendurch kühlte das Interesse am Franchise immer mal wieder ab, jedoch in Vergessenheit geriet es nie. In der Zwischenzeit erschienen immer wieder neue Videospiele, ein neuer Film mit weiblicher Besetzung kam im Jahr 2016 ins Kino und auch Fans von LEGO und Playmobil können seit ein paar Jahren frohlocken, existieren doch sowohl vom Hauptquartier der Geisterjäger als auch vom Einsatzfahrzeug Ecto-1 Modelle und Bausätze, vom Marshmallow Man ganz zu schweigen. Im Jahr 2011 startete der amerikanische Herausgeber IDW auch eine fortlaufende Ghostbusters-Comic-Reihe mit neuen Abenteuern, zu der auch unser vorliegender Band zählt. Man kann mit Fug und Recht behaupten: Ghostbusters ist ein bis heute bekanntes und beliebtes Franchise und Universum, in dem sich nicht nur die alten Säcke wie ich wohl fühlen.

 

Who you gonna Cowabunga?

Das Jahr 1984 ist in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein, da sei zum einen der entsprechend betitelte dystopische Roman genannt, aber auch im popkulturellen Bereich ist dieses Jahr ein wichtiges Jahr, markiert es doch das erste Auftreten der Teenage Mutant Ninja Turtles. Im Jahr 1984 erschienen die Turtles das erste Mal auf der Bildfläche, von der sie so schnell nicht wieder verschwinden sollten. Ihr Auftritt im gleichnamigen Independent-Comic markierte den Anfang einer langlebigen Karriere, denn noch heute sind die vier Helden im Einsatz, wenn auch nicht mehr ausschließlich im Comic. Auch in anderen Medien fühlten sich die heroischen Schildkröten von Beginn an heimisch. So gab es in den 80er-Jahren auch eine Zeichentrickserie namens „Teenage Mutant Ninja Turtles“ (in Europa wurden aus den Ninjas allerdings Heroes), die stark geschnitten auch im deutschen Fernsehen lief und für viele (mich eingeschlossen) der erste Kontakt zu den „Heroes in a half shell“ darstellte. Man konnte Merchandise in Form von Spielzeug kaufen und Splinter und die Turtles waren sowieso auf jeder zweiten Getränkedose abgebildet. Doch wir reden hier über die 80er-Jahre, zwischendurch kühlte das Interesse am Franchise immer mal wieder ab, jedoch in Vergessenheit geriet es nie. In der Zwischenzeit erschienen immer wieder neue Videospiele, neue Zeichentrickserien entstanden und krude Realfilme kamen ins Kino. Auch Fans von LEGO können seit ein paar Jahren frohlocken, existieren doch sowohl vom Turtle-Versteck als auch von anderen Orten aus dem Turtles-Universum Modelle und Bausätze. Im Jahr 2011 startete der amerikanische Herausgeber IDW auch eine fortlaufende Turtles-Comic-Reihe mit neuen Abenteuern, zu der auch unser vorliegender Band zählt. Man kann mit Fug und Recht behaupten: Die Teenage Mutant Ninja Turtles sind ein bis heute bekanntes und beliebtes Franchise und Universum, in dem sich nicht nur die alten Säcke wie ich wohl fühlen.

Die Geschichte beginnt in Japan, fernab der Ghostbusters- oder Turtles-Welt in der Vergangenheit, wo die Leser auf Kitsune, Krang und Chi-You treffen. Diese Widersacher aus dem Turtles-Universum geraten in Streit, wohingegen Chi-You von seiner Schwester Kitsune in ein Portal gestoßen wird und im Ghostbusters Universum wiederauftaucht. Im Labor von Harold Lilja, einem Erfinder und Freund von Donatello, probieren die Turtles gemeinsam mit April und Casey Jones einen Teleporter aus, mit dem sie sich direkt hinter ihrem Meister Splinter materialisieren wollen. Doch natürlich schlägt der Transport fehl und sie landen in einer ihnen bekannten Kirche. Jedoch erscheint zeitgleich auch Chi-You in der Kirche und macht sich die anwesenden Menschen Untertan, um die Welt zu erobern. Natürlich haben alle Beteiligten nicht mit den Ghostbusters gerechnet, die ebenfalls in die Kirche platzen und sich Chi-You entgegenstellen. Selbstverständlich kann dieser aber fliehen, nicht ohne sich vorher Casey Jones Untertan zu machen und ihn mitzunehmen. Die Turtles haben also das Ziel, ihren Freund Casey wieder zu befreien und Chi-You zu besiegen, doch wer sind diese komischen Geisterjäger und warum sieht die ihnen vertraute Kirche doch ein wenig anders aus, als gewohnt?

Im Verlauf der Geschichte klären sich die Fronten schnell auf und die Geisterjäger arbeiten mit den Turtles zusammen einen Plan aus, wie sie Chi-You bezwingen und Casey Jones aus der Kontrolle des Dämons befreien können. Nebenbei machen sich alle Parteien Gedanken darüber, wie die Turtles wieder in ihre Dimension gelangen können und somit alle in ihren eigenen Universen weiter voranschreiten können. Den Autoren Erik Burnham & Tom Waltz gelingt es nahezu mühelos die beiden Universen zu vereinen. Auch wenn sich die Turtles im eigentlichen Ghostbusters-Geschichten-Universum befinden, wirken sie keinesfalls wie ein Fremdkörper. Im Gegenteil, dadurch dass die Wissenschaftler auch sonst mit jeder Menge Entitäten, Geistern oder Erscheinungen zu tun haben, kommen ihnen ein paar mutierte Schildkröten nicht so abwegig vor. Weiterhin gelingt es den Schreibern, für jeden Turtle auch einen Seelenverwandten gegenüber bei den Ghostbusters zu finden, was das Lesen umso amüsanter gestaltet. Und mal ehrlich, wer wollte nicht schon mal einen Teenage Mutant Ninja Turtle in einem Ghostbusters-Overall sehen, geschweige denn mit einer Schleimkanone.

Raufen sich die Ghostbusters und die Turtles zusammen?

Fazit

Freddy vs. Jason, Alien vs. Predator, Spawn vs. Batman sowie DC und die Looney Tunes, warum dann nicht auch Ghostbusters und die Teenage Mutant Ninja Turtles? Ich mag solche Crossover, bringen sie doch immer mal wieder ein wenig Lockerheit ins Geschehen und können losgelöst von der geschichtlichen Kontinuität gelesen und genossen werden. Ein großes Problem von langlebigen Comic-Serien ist auch immer der Einstieg für Neulinge, weil es mittlerweile eine so große Vielzahl an Titeln, Reihen und Geschichten gibt. Ich wusste nicht, dass im Jahr 2011 sowohl die Turtles als auch die Ghostbusters bei IDW ein Revival erfahren haben, aber ich habe mich schon mit der ersten englischen IDW-Collection eingedeckt, die nun als Hardcover bei mir zu Hause steht. Aber auch auf Deutsch ist vor Jahren ein Teil der Turtles-Neuinterpretation beim Panini-Verlag erschienen, wenn auch nicht mehr vollständig vom Verlag verfügbar. Der vorliegende Band fügt sich aber nahtlos in die Reihe ein und zählt zum Kanon, wie auch im Interview mit den beiden Hauptverantwortlichen am Ende des Buches erläutert wird.

Wie bei Dani Books üblich, hat man es sich nicht nehmen lassen im hinteren Teil des Buches noch Extras mit aufzunehmen, wie besagtes Interview oder auch Coverentwürfe sowie Artworks. Ich hatte auf jeden Fall auch ohne Vorkenntnisse aus den aktuellen Reihen meinen Spaß, weil die Autoren es schaffen, eine kurzweilige und spaßige Zusammenkunft zu erzählen, die optisch gekonnt von Dan Schoening im Cartoon-Look gestaltet wurde, der bei IDW für die Ghostbusters verantwortlich zeichnet … Wortspiel beabsichtigt.

 

Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles ist erschienen bei Dani Books – ISBN: 978-3-95956-051-1

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