Egal ob man Black Panther mag oder nicht, dieser Film bricht sämtliche Rekorde und ist der erfolgreichste Film des Jahres 2018. Zudem hat er eine schon längst notwendige Debatte in den USA ausgelöst und ist auch gleichzeitig der erfolgreichste Film mit einer schwarzen Hauptrolle. Ein Beweis, dass es eben nicht an der Hautfarbe liegt, ob ein Film erfolgreich ist oder nicht. Doch schwarze Schauspieler müssen eben um solche Rollen noch immer kämpfen. All das führte dazu, dass der Film als erster Comic-Film überhaupt für den besten Film bei den Oscars nominiert wurde.

Viel wurde darüber diskutiert und schnell waren auch die schärfsten Kritiker lautstark. Viele vergessen eben dabei, dass die Oscars eine Konsensentscheidung sind und nicht nur die Qualität eine Rolle spielt, sondern auch die Rolle in der breiten Gesellschaft oder für das Medium. Das kann man Black Panther nicht absprechen und tatsächlich gab es schon sehr oft Filme, die nicht wirklich die gewünschte Qualität hatten. Zudem ist die Academy deutlich größer geworden, um mehr Diversität unter den Nominierten zu bringen und auch das ist der Academy gelungen. Weiterhin darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Preis von Filmschaffenden verliehen wird und vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass diese den Film auch einfach gut finden? So nämlich auch bei den SAG-Awards, die immer ein gutes Vorzeichen für die Oscars sind. Dieser Preis wird von Schauspielern verliehen und bewertet. Hier räumte Black Panther ab und erreichte ebenfalls Historisches. So gewann der Film in der Kategorie “Das beste Ensemble” was mit “Der beste Film” bei den Oscars zu vergleichen ist und bei “Bester Stunt-Schauspieler” gewann er ebenfalls. Dies ist vorher noch nie passiert und damit schreibt der Film nicht nur Geschichte, sondern sticht auch den Film Roma aus.

Die Oscars bleiben damit also spannend und wir sind gespannt, ob der Blockbuster wirklich auch den Oscar für den besten Film abräumen kann. Interessant ist dabei, dass der Film Black Panther auch politisch kritisch gesehen wird, da er gar nicht so weltoffen ist. So wird der Film auch von der Identitären Bewegung missbraucht oder von weiteren rechten Bewegungen als gut empfunden.

Quelle: SAG Awards