Die Oscar-Phase geht bald los. Im Januar freuen wir uns auf die Golden Globes und die Kritiker-Awards, die dann schon die Weichen für den wichtigsten Filmpreis stellen. Auch im nächsten Jahr braucht die Verleihung aber einen sogenannten Host oder, wie wir sagen würden, einen Moderator. Lange wurde spekuliert, doch nun ist bekannt wer es wird.

So hat der Comedy-Star Kevin Hart bekannt gegeben, dass er die Verleihung im Dolby Theatre begleiten wird. Kevin Hart ist nicht zum ersten Mal im Gespräch. Es gab immer wieder Meldungen und Gerüchte, dass er die Oscars moderieren wird. Doch die Geschichte zeigt, dass das bisher nicht so war. Kevin Hart freut sich aber nun wahnsinnig.

Über Jahre hinweg wurde ich immer wieder gefragt, ob ich die Oscars moderieren würde und meine Antwort war immer dieselbe. Ich sagte, für mich als Comedian wäre das eine einmalige Chance und wenn es irgendwann passieren soll, dann wird es das auch. Und ich bin so glücklich, sagen zu können, dass dieser Tag nun endlich kommen wird. Ich werde sicherstellen, dass diese Oscarverleihung etwas ganz besonderes wird

Tatsächlich ist Kevin Hart keine ungeeignete Wahl. Er ist nicht nur bei dem amerikanischen Publikum beliebt, sondern auch in der Filmbranche. Viele Schauspieler, Regisseure oder andere Kollegen arbeiten gern mit ihm zusammen. Angefangen hat er als Stand-up-Comedian und praktiziert dies auch heute noch sehr erfolgreich. Später war er in kleineren Rollen (damit ist jetzt wirklich nicht seine Körpergröße gemeint!) in Scary Movie 3 oder Fantastic Movie zu sehen. Auch wenn diese Filme eher als Katastrophe gelten, waren sie sehr erfolgreich und brachten Kevin Hart den Ruhm ein, den er heute hat. Mittlerweile sehen wir ihn in Filmen wie Ride Along oder Jumanji. Auch wenn Kevin Hart international eher ein unbekanntes Gesicht ist, so ist er besonders in den USA nicht nur erfolgreich, sondern auch unfassbar beliebt. Vielleicht ein Grund, warum er auserwählt wurde. Immerhin schwächeln die Oscars seit einigen Jahren, wenn es um die Einschaltquote geht.

Quelle: Kevin Hart