Für viele ist Superman nur der langweilige Held, der einfach alles kann und kaum Besonderheiten liefert. Doch so einfach ist das nicht. Gerade wenn ihr die älteren Comics oder Radio-Sendungen kennt, wisst ihr um die Bedeutung von Superman. Besonders in den USA war Superman ein gern gesehener Held gegen den Faschismus. So gab es auch ein Comic, wo Superman gegen den rassistischen Ku Klux Clan antritt.

Warum sollte dies nicht verfilmt werden? Nur weil es bisher eher konventionelle Verfilmungen gab, muss dies nicht bedeuten, dass es im Kino auch den etwas ungewöhnlichen Stoff nicht geben darf. Das dachte sich wohl auch Hollywood. Denn nun wurde bekannt, dass der Film Superman Vs. The Ku Klux Clan kommen wird. Doch wer jetzt denkt, dieser Comic ist einfach nur eine erfundene Geschichte, der irrt. Tatsächlich handelt es sich dabei nämlich um eine wahre Geschichte.

In den 40ern gab es eine Hörspielserie im Radio mit dem Titel The Adventures of Superman. In dieser Zeit war der Menschenrechtler Stetson Kennedy als Maulwurf im Clan. Da die Sendung von Superman extrem viele Hörer hatte und so ein breites Publikum, baute er seine Informationen in diese Hörspielserie ein und klärte so auf. Im Hörspiel wurde diese Vereinigung nicht nur entlarvt und bloßgestellt, sondern auch die nächsten Treffpunkte und Codewörter wurden offenbart. So wusste die amerikanische Bevölkerung einiges über diese Gruppierung und konnte auch dagegen ankämpfen. Vorher war für viele Menschen dieser Clan eher unbekannt.

Produzieren wird das Ganze Adi Shankar (Dredd und Castlevania). Der Film befindet sich bereits in Produktion. Besetzung und wann der Film überhaupt kommen soll, ist noch nicht bekannt.

Quelle: Comicbook