Neue Xbox One ohne optisches Laufwerk soll 2019 auf den Markt kommen

Neue Xbox One ohne optisches Laufwerk soll 2019 auf den Markt kommen

Mit der Xbox One X hat Microsoft eine der leistungsstärksten Konsolen überhaupt auf den Markt gebracht. Während man von Sony bald eine Ankündigung der PlayStation 5 erwartet, wird wohl Microsoft laut Gerüchten eine neue Xbox One ohne Disk-Laufwerk 2019 vorstellen und veröffentlichen.

Somit würde sich Microsoft von dem klassischen Laufwerk verabschieden und ein Streaming-Gerät herausbringen. Das Online-Magazin Thurrot beruft sich auf Insider-Kreise, die bereits Informationen erhalten haben. Hierbei soll es sich um ein Nebenprojekt handeln, mit dem man die Xbox One zu einem günstigen Preis anbieten möchte. Die Konsole soll dann unter 200 US-Dollar kosten.

Xbox One-Besitzer, die bereits eine Konsole mit Disks besitzen, dürfen sich auch auf diese Aktion freuen: Anscheinend plant Microsoft ein sogenanntes Disc-to-Digital-Programm einzuführen. Dabei kann man physische Spiele in digitale Downloads umwandeln. So würde Microsoft mit bestimmten Händlern zusammenarbeiten um diese Aktion einzuführen. Der Marktstart soll bereits für das Frühjahr 2019 geplant sein. Falls die Gerüchte stimmen sollten, dürften wir schon bald eine Ankündigung erwarten.

Quelle: winfuture, thurrott

Netflix ändert sein Preismodell

Netflix ändert sein Preismodell

Konkurrenz belebt das Geschäft und kommt meistens dem Kunden zugute. Bei den Streaming-Diensten allerdings besteht die Sorge, dass der Kunde am Ende mehrere Abos besitzen muss, um eine umfangreiche Bibliothek zu erhalten. Zudem stellte Disney in Aussicht, dass ihr Preismodell relativ günstig sein soll. Hier bekommt Netflix natürlich ein wenig Bauchschmerzen. Wie soll Netflix die Kunden halten und gleichzeitig keine neuen abschrecken?

Mit Preiserhöhungen jedenfalls nicht! Das hat Netflix bereits im Sommer bei einigen Kunden getestet. Also plant der Streaming-Dienst nun ein neues Modell, was auch Neukunden erobern kann. Eine Art Light-Variante von Netflix soll bald getestet werden. Diese Light-Variante soll weniger Inhalte bieten und auch eine Art Demo-Version darstellen. Mehr wollte der CEO von Netflix, Reed Hastings, nicht verraten. Spannend wäre zum Beispiel, welche Inhalte genau dann fehlen würden.

Quelle: Bloomberg

Disney stellt seinen Streaming-Dienst vor

Disney stellt seinen Streaming-Dienst vor

Dass das Film-Imperium Disney schon seinen eigenen Streaming-Dienst nächstes Jahr starten wird, war ja schon länger bekannt. Auch wir haben sehr oft und ausführlich darüber berichtet. Nun hat dieser Dienst endlich einen Namen und wann dieser genau startet ist ebenfalls bekannt.

Der Dienst wird den eher unkreativen Namen “Disney+” tragen und erst Ende 2019 an den Start gehen. Dies verriet Konzernchef Bob Iger. Viele haben erwartet, dass der Dienst schon im Sommer oder Anfang 2019 überraschend startet. Warner, die ja auch ihren eigenen Dienst planen, wollen ja ebenfalls erst Ende 2019 starten. Beide sollten aber aufpassen, dass die Firma Apple nicht eher mit dem Dienst startet, da diese ja auch schon an einem Streaming-Dienst arbeiten. Wann der Dienst von Disney aber in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt. Die deutsche Seite von “Disney+” gibt bisher auch keine Auskunft. Über die Preise hält man auch noch einen Mantel des Schweigens.

“Disney+” wird im Übrigen nicht einfach nur eine Kopie von Netflix und ist etwas anders aufgebaut. So soll der Dienst aus insgesamt fünf sogenannten Themen-Hubs bestehen. Hier kann der User zwischen Filmen, Serien und Kurzfilmen navigieren. Die fünf Themen sollen dabei die fünf großen Marken wie Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographic und natürlich die Disyney-Filme darstellen. Dass die Firma Fox von Disney aufgekauft wurde, sollte dabei nicht vergessen werden, dadurch wird der Dienst von Disney ebenfalls umfangreicher und abwechslungsreicher.

Mit The Mandalorian, einer Serie aus dem Star Wars-Universum, startet natürlich auch gleich ein interessantes Projekt mit Disney+. Auch stellte Bob Iger eine eigene Serie für Loki aus den Marvel-Verfilmungen in Aussicht. Eine weitere Star Wars-Serie ist ebenfalls geplant. Dabei soll es um die Vorgeschichte zu Rogue One gehen. Spannende Zeiten erwarten uns und Netflix bringt sich ja bekanntlich schon in Stellung, da ja auch die ganzen Marken von Marvel oder Star Wars verschwinden werden. Reed Hastings, der Chef von Netflix, gab schon bekannt, dass er sich auf die Schlacht gegen diese Konkurrenz freut. Doch in den USA laufen die Rechte sämtlicher Disney-Filme für Netflix aus und diese werden natürlich dann dort nicht mehr zu finden sein. Das Gleiche werden wir auch mit den Filmen von Warner, Universal oder Fox erleben. Der Kampf kann also beginnen!

Quelle: Disney

Netflix stellt umfrangreiches Angebot an Animationssendungen für Kinder und Familien Weltweit vor [PM]

Netflix stellt umfrangreiches Angebot an Animationssendungen für Kinder und Familien Weltweit vor [PM]

Mit Warner und ganz besonders Disney verliert Netflix bald zwei große Firmen, die auch ein entsprechendes Familien- oder Kinderprogramm anbieten. Natürlich will Netflix hier nicht auf der faulen Haut liegen und bereits in diesem Jahr gab es einige interessante Filme und Serien für Kinder. In einer aktuellen Pressemitteilung verrät Netflix die nächsten Pläne in dieser Sparte:

Geschichten aus vielfältigen Perspektiven, mit unterschiedlichen kulturellen Bezügen und in einer Vielzahl von Animationsformaten, die alle Familienmitglieder ansprechen

Hollywood, Kalifornien – 6. November 2018 – Nahezu 60 Prozent aller Netflix-Mitglieder weltweit genießen monatlich Inhalte für Kinder und Familien. Netflix veröffentlicht daher am heutigen Tag eine umfangreiche Liste von Animationssendungen – sowohl Spielfilme als auch Originalserien – und wird Kindern und Familien auf der ganzen Welt damit ein noch breiteres Angebot an Inhalten bieten, die sie lieben.

 

Die sechs komplett neuen Projekte bieten zusammen mit den bereits zuvor angekündigten Netflix-Titeln eine große Auswahl von Inhalten in einer Vielzahl von Animationsstilen – einschließlich Computergrafik (Kris Pearns The Willoughbys), 2D (Nora Twomeys My Father’s Dragon) sowie Stop-Motion (Guillermo del Toros Pinocchio). Die Angebote zielen darauf, sämtlichen Familienmitgliedern gerecht zu werden – d. h. Vorschulkindern (Rajiv Chilakas Der kleine Bheem: einfach stark), größeren Kindern (Craig McCrackens Kid Cosmic) sowie Eltern und Kindern gemeinsam (Jorge Gutierrez’ Maya and the Three) – sodass jede Familie etwas findet, was zu ihr passt.

 

„Wir sind uns bewusst, dass es nicht nur eine Art von Familie gibt. Wir begrüßen alle kreativen Ansätze, denn nur so entstehen einzigartige, vielfältige Geschichten, die unterschiedliche Netflix-Familien ansprechen“, so Melissa Cobb, Vice President of Kids and Family bei Netflix. „Mit unserem weltweiten Angebot an Original Animationen – sowohl in Form von Filmen als auch Serien – wollen wir Familien möglichst viele gemeinsam erlebte Momente der Magie und Freude vermitteln, wie sie großartig erzählte Geschichten bieten.“

 

Die folgenden neuen Titel wurden heute vorgestellt.

Maya and the Three (2021) ist eine von Jorge Gutierrez (Manolo und das Buch des Lebens, El Tigre) entwickelte Animations-Miniserie, bei der Gutierrez ebenfalls für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnet. Die Serie spielt in einer mittelamerikanischen Fabelwelt, in der eine Kriegerprinzessin drei legendäre Kämpfer zu rekrutieren versucht, um mit diesen die Welt der Menschen und Götter vor dem Untergang zu bewahren. Silvia Olivas (Elena von Avalor) ist Mitautorin und mitausführende Produzentin, und Jeff Ranjo (Vaiana – Das Paradies hat einen Haken)) fungiert als Head of Story.

 

My Father’s Dragon (2021) ist ein 2D-Animationsfilm für die ganze Familie von Regisseurin Nora Twomey (Brendan und das Geheimnis von Kells, Der Brotverdiener) und Drehbuchautorin Meg LeFauve (Alles steht Kopf, Arlo & Spot), basierend auf einer Geschichte von Meg LeFauve und John Morgan, die ebenfalls als ausführende Produzenten auftreten. Als Produzenten agieren Bonnie Curtis und Julie Lynn von Mockingbird Pictures sowie Paul Young von Cartoon Saloon (Brendan und das Geheimnis von Kells, Der Brotverdiener) und Tomm Moore. My Father’s Dragon basiert auf den preisgekrönten Kinderbüchern von Ruth Stiles Gannett und erzählt die Geschichte des jungen Ausreißers Elmer Elevator, der auf Wild Island nach einem gefangenen Drachen sucht und dort weit mehr findet, als er je zu träumen gewagt hatte. Alan Moloney und Ruth Coady von Parallel Films zeichnen neben Gerry Shirren ebenfalls als ausführende Produzenten verantwortlich.

 

Go! Go! Cory Carson (2019) ist eine animierte Vorschulserie von Kuku Studios im kalifornischen Berkeley mit den ausführenden Produzenten Alex Woo (Wall•E – Der Letzte räumt die Erde auf, Ratatouille), Stanley Moore (Findet Dorie, Die Monster Uni) und Tone Thyne (Wonder Pets!, The Adventures of Napkin Man!). Nach der erfolgreichen Spielzeugreihe „Go!“ Go! Smart Wheels“ von VTech Electronics: Die Serie „Go! Go! Cory Carson“ begleitet das Autokind Cory Carson bei seinen Abenteuern auf den kurvenreichen Straßen der Kindheit.

 

Kid Cosmic (2020) ist eine von Craig McCracken (Powerpuff Girls, Fosters Haus für Fantasiefreunde) produzierte Animationsserie, in der ein Junge von einem Leben als Superheld träumt und zufällig auf kosmische Steine trifft, deren Wunderkräfte seinen Traum Wirklichkeit werden lassen! Leider unterscheidet sich das reale Leben als Superheld von seinen Fantasievorstellungen – was ihn vor seine größte Herausforderung stellt. Er mag zwar als Held zu den Guten gehören – aber das heißt nicht, dass er seiner Aufgabe gewachsen wäre!

 

Hank und das Müllauto (2020) ist eine von Max Keane (Dear Basketball) produzierte Animationsserie. Der 6-jährige Hank liebt es, seine freie Zeit im Freien zu verbringen, und hat keine Angst, sich dabei schmutzig zu machen. Er ist ein Junge mit großer Vorstellungskraft und einem noch größeren Kumpel … einem riesigen, schnaubenden Müllauto. Von ersten Flugversuchen bis hin zum ersten Besuch beim Zahnarzt – den beiden Freunden ist kein Abenteuer zu groß oder zu klein. Glen Keane (Arielle, die Meerjungfrau, Aladdin, Die Schöne und das Biest) und Gennie Rim (Dear Basketball) sind zusammen mit Max Keane die ausführenden Produzenten.

 

The Willoughbys (2020) ist ein auf sehr stilisierter Computergrafik basierender Animationsfilm von Drehbuchautor und Regisseur Kris Pearn (Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2), der derzeit bei BRON Animation in Vancouver produziert wird. Als die vier Willoughby-Kinder von ihren eigennützigen Eltern verlassen werden, müssen sie ihre altmodischen Werte an eine moderne Welt anpassen, um zu einer neuen, zeitgemäßen Familie zu werden. Basierend auf dem Buch der preisgekrönten Autorin Lois Lowry. In den Hauptrollen: Ricky Gervais, Maya Rudolph, Will Forte, Martin Short, Alessia Cara und Jane Krakowski.

 

Die folgenden Netflix Animationsserien und -filme für die gesamte Familie wurden bereits angekündigt.

 

Jacob and the Sea Beast (2022) ist ein Computer-Animationsfilm von Oscar-Preisträger Chris Williams (Vaiana – Das Paradies hat einen Haken, Baymax – Riesiges Robowabohu, Bolt: Ein Hund für alle Fälle). Das heroische Abenteuer eines liebenswerten Seefahrers, der sich in unbekannte Gewässer begibt und in einem Seemonster einen unerwarteten Verbündeten findet.

 

Klaus (Weihnachten 2019) ist ein 2D-Animationsfilm für die gesamte Familie von Drehbuchautor und Regisseur Sergio Pablos (einer der Macher von „Ich – Einfach unverbesserlich“). Als ein selbstsüchtiger junger Postbote an einen entlegenen skandinavischen Ort versetzt wird, führt die unerwartete Freundschaft zu einem zurückgezogen lebenden Spielzeugmacher zur ursprünglichen Geschichte des Weihnachtsmanns. Diese zeitlose Geschichte wird mittels einer einzigartigen Kombination aus klassischer von Hand gezeichneter Animation und modernster Digitaltechnik bildlich umgesetzt. Die Animationswelt bietet eine volumetrische Beleuchtung und Texturierung, wie man sie herkömmlicherweise nur in der Computeranimation kennt. Als Sprecher treten u. a. auf: Jason Schwartzman, Rashida Jones, JK Simmons und Joan Cusack. Das Drehbuch stammt von Pablos, Zach Lewis und Jim Mahoney und basiert auf einer Geschichte von Pablos. Der Film wird von Matthew Teevan, Gustavo Ferrada und Marisa Roman produziert und Jinko Gotoh (The LEGO Movie 2: The Second Part, Der kleine Prinz) ist ausführender Produzent. Der Film wird in Sergio Pablos’ SPA Studios in Madrid produziert, in Zusammenarbeit mit Atresmedia Cine sowie mit Toon Boom als technologischem Partner.

 

Der kleine Bheem: einfach stark (2019) ist eine Animationsserie für Vorschulkinder von Regisseur Rajiv Chilaka (Chhota Bheem) , die derzeit in Indien produziert wird. „Der kleine Bheem: einfach stark“ ist die erste Serie für Vorschulkinder aus der populären Bheem-Franchise. Hierbei handelt es sich um eine abenteuerliche Slapstick-Comedyserie ohne Worte, in der der kräftige, mutige und intelligente Held Bheem seine Heimatstadt durchstreift, dabei viel Verrücktes erlebt und oft nach seiner Lieblingsleckerei, Ladoos, sucht.

 

Magie in Motown (20. Nov. 2018) ist eine Animationsserie für Vorschulkinder von Josh Wakely (Beat Bugs), die 52 neue Versionen klassischer Motown-Hits von Künstlern wie den Jackson 5, den Temptations, Stevie Wonder, Marvin Gaye, den Supremes sowie von Smokey Robinson präsentiert, der zugleich als ausführender Produzent fungiert. Die Serie dreht sich um Ben, einen neugierigen, gutmütigen 8-jährigen Jungen, der über eine unglaubliche Vorstellungskraft verfügt und mit einem magischen Pinsel die Straßenkunst in Motown zum Leben erweckt.

 

Over the Moon (2020) ist ein computeranimiertes Musical über ein Mädchen, das ein Raumschiff baut, um damit zum Mond zu reisen und ihrem Vater die Existenz einer legendären Mondgöttin zu beweisen. Als sie die „andere Seite“ erreicht, entdeckt sie dort eine skurrile Welt voller fantastischer Figuren – von denen einige sie bedrohen, andere ihr aber schließlich helfen, den Weg nach Hause zu finden. Regisseur: Glen Keane (Arielle, die Meerjungfrau, Aladdin, Die Schöne und das Biest), Drehbuch: Audrey Wells (Unter der Sonne der Toskana, George – Der aus dem Dschungel kam), Produzentin: Gennie Rim (Dear Basketball), ausführende Produzentin: Janet Yang (Joy Luck Club). Song-Autoren: Christopher Curtis, Marjorie Duffield und Helen Park. Eine Co-Produktion mit Pearl Studio.

 

Pinocchio (2021) ist der erste Animationsfilm von Regisseur und Oscar-Preisträger Guillermo del Toro (Shape of Water – Das Flüstern des Wassers). Pinocchio ist für del Toro ein lang gehegtes Herzensprojekt, bei dem er sowohl das Drehbuch als auch die Produktion als Stop-Motion-Musical verantworten wird. Für die Neuerzählung hat del Toro die klassische Pinocchio-Geschichte im Italien der 1930er-Jahre angesiedelt. Pinocchio ist eine Produktion von Guillermo del Toro, The Jim Henson Company (Der dunkle Kristall: Ära des Widerstands) und dem Unternehmen ShadowMachine (BoJack Horseman), das die Stop-Motion-Animation übernimmt. Neben del Toro zeichnen Lisa Henson, Alex Bulkley und Corey Campodonico von ShadowMachine sowie Gary Ungar von Exile Entertainment für die Produktion verantwortlich. Co-Produzentin ist Blanca Lista.Als Mitautor des Drehbuchs tritt neben del Toro Patrick McHale (Hinter der Gartenmauer) auf. Mark Gustafson (Der fantastische Mr. Fox) agiert als Co-Regisseur, und Guy Davis ist Co-Szenenbildner, inspiriert durch Gris Grimlys Original-Entwurf der Pinocchio-Figur. Die Fertigung der Filmpuppen erfolgt durch Mackinnon und Saunders (Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche).

 

Wendell & Wild (2021) ist ein Animationsfilm von Drehbuchautor und Regisseur Henry Selick (Nightmare Before Christmas, Coraline) und Autor Jordan Peele (Key & Peele, Get Out) in Kooperation mit Monkeypaw Productions. Zwei Dämonen-Brüder (gesprochen von Keegan Michael Key und Jordan Peele) entkommen der Unterwelt und finden sich in einer Stadt wieder, in der sie es mit Teenager Kat aufnehmen müssen, die sie zu vernichten versucht. Neben Selick und Ellen Goldsmith-Vein von der Gotham Group ist auch Peele mit seinem Unternehmen Monkeypaw an der Produktion beteiligt. Sarah Serata ist Co-Produzentin. Als ausführende Produzenten agieren Win Rosenfeld für Monkeypaw, Peter Principato und Joel Zadak für Principato-Young sowie Lindsay Williams und Eddie Gamarra für The Gotham Group. Der argentinische Künstler Pablo Lobato zeichnet für die Gestaltung der Figuren verantwortlich.

Quelle: Netflix Pressemitteilung

Industriegeflüster: Netflix am Scheideweg?

Industriegeflüster: Netflix am Scheideweg?

Nächstes Jahr wird ein sehr spannendes Jahr für Netflix. Immerhin starten Disney und Warner ihre Streaming-Dienste und damit fallen große Marken wie Star Wars, Marvel, Harry Potter oder Herr der Ringe für Netflix weg. Wenn wir schon von Herr der Ringe reden: Auch Amazon erweitert das eigene Portfolio und will sich mit einer Herr der Ringe-Serie gegen die Konkurrenz rüsten. Netflix startete bereits in diesem Jahr eine Qualitätsoffensive und scheinbar trägt diese schon die ersten Früchte. Nachdem noch im zweiten Quartal des Jahres Netflix sehr enttäuscht über die Benutzerzahlen war, kamen nun einfach sieben Millionen neue Nutzer dazu. Netflix selbst hat mit fünf Millionen gerechnet und zeigte sich überrascht. Damit hat Netflix 137 Millionen Kunden und 9,4 Millionen weitere Kunden sollen noch bis zum Jahresende dazu kommen. Mit rund 150 Millionen Kunden wäre Netflix schon einmal gut aufgestellt für den Kampf gegen die großen Konzerne.

Auch die Avengers werden Netflix bald fehlen.

Auch in Deutschland will Netflix den Markt erobern, wo noch immer Amazon der Marktführer ist. Um den deutschen Markt noch weiter zu erobern, gab Netflix auch bekannt, dass man fünf weitere deutsche Serien produziert. Nach dem großen Erfolg von Dark, auch international, will Netflix das Portfolio weiter ausbauen. Allgemein sind deutsche Serienproduktionen wieder sehr beliebt und erfreuen sich eines großen Publikums. Neben Dogs of Berlin und Die Welle erwarten uns noch folgende Serien aus Deutschland: Tribes of Europa, Don‘t try this at Home, Skylines, The Barbarians und eine Weihnachtsserie, die noch keinen Namen hat.

Auch erweitert Netflix das Nischen-Angebot. Anime, Stand-Up oder eben auch viele europäische Produktionen schaffen es in das Angebot. Das ist ziemlich clever. Wenn Anime-Fans zum Beispiel eine Anlaufstelle haben und fast keine Alternative finden, hat Netflix hier einen sicheren Kundenstamm. Auch die sehr beliebten Dokumentationen von Netflix bieten einige Argumente, die weder Disney noch Warner anbieten können. Genau dies wird Netflix wohl als eine Art Absicherung sehen und mit den Anime-Produktionen greift das Unternehmen auch den wichtigen Markt in Asien an. Mit Der Pate von Bombay und Ghul hat Netflix zum Beispiel auch Produktionen aus Indien. Weitere Filme aus China oder Japan sind natürlich ebenfalls geplant und hier könnte Netflix besonders Disney etwas Kundschaft abgraben.

Doch auch wenn die Aktienpreise stiegen und die Nutzerzahlen wieder nach oben gehen, Netflix ist keine große Firma wie Amazon, Disney oder Warner, die alle ihr Geld noch anders generieren können. Netflix startete als einfacher Streaming-Dienst und bot sehr langsam eigene Produktionen an, um eben der Konkurrenz den Kampf anzusagen und dem Kinomarkt die Stirn zu bieten. Die Folge? Leben auf Pump. Anders kann die Strategie von Netflix nicht mehr bezeichnet werden und an dieser Stelle befindet sich Netflix in einer Spirale. Wenn immer mehr große Filmstudios ihren eigenen Dienst aufbauen und so ihren eigenen Produktionen von Netflix entfernen, ist Netflix wieder gezwungen eigene Produktionen anzubieten, um überhaupt eine Konkurrenz darzustellen. Nachdem Netflix sich im Blockbuster-Film versuchte und sich dabei hoch verschuldete, setzte das Unternehmen auf billige Produktionen, die teilweise an einem Tag gedreht werden und diese brachten überhaupt keinen Erfolg. Dazu erlitt Netflix einen großen Image-Schaden und so war die Marke Netflix kein Qualitätssiegel mehr. Dadurch kam es überhaupt zur großen Qualitätsoffensive seitens Netflix und die Nutzerzahlen stiegen wieder, allerdings auch die Schulden, da Netflix wieder mehr Geld in die Hand nehmen musste.

Das Risiko ist hoch. Entweder wird Netflix tatsächlich in sämtlichen Bereichen Marktführer und kann durch seine Stellung dann auch wieder Gewinn erwirtschaften oder die Blase platzt und Netflix gibt es schlichtweg nicht mehr. Letztes Jahr war der Schuldenstand noch bei 4,89 Milliarden Dollar, mittlerweile sind es 8,34 Milliarden Dollar. 18,6 Milliarden sollen bereits für die nächsten drei Jahre geplant sein. Hier zeigt sich aber die Gefahr. Wenn die neuen Portale von Disney und Warner nämlich einschlagen und Netflix dadurch Kunden verliert, dann wird Netflix keine weiteren Argumente mehr für die Kredit-Institute haben und die Schulden tilgen. Allgemein fragen sich viele Experten, wie Netflix das überhaupt schaffen will bei ihrer Preispolitik. Netflix scheint aber auch dafür eine Lösung zu probieren. So soll zwischen den Folgen einer Serie auch kommerzielle Werbung kommen. Ein Probelauf kam aber überhaupt nicht gut an. Allerdings sollten die Fans von Netflix eben berücksichtigen, dass diese Plattform keine weiteren Möglichkeiten hat Geld einzunehmen und hier wird sich zeigen, ob die Kunden dafür wirklich Verständnis zeigen. Für Netflix ist Werbung die einzige zusätzliche Möglichkeit Geld zu generieren, während die Konkurrenz eben auch anders Geld generieren kann. Wenn Kunden diese Werbung zwischen den einzelnen Folgen also nicht akzeptieren, gibt es einen Grund mehr zur Konkurrenz zu wechseln. Da wie bereits erwähnt diese Probephase nicht gut ankam, nimmt Netflix auch Abstand davon, aber früher oder später werden sie nicht drauf verzichten können und wenn die Investoren sie dazu zwingen müssen. Ob dann viele wirklich wechseln oder diese Werbung in Kauf nehmen, ist entscheidend für die Zukunft von Netflix.

Das kalifornische Unternehmen Apple ist ebenfalls am Markt interessiert.

Witzig dabei ist, dass Disney, Amazon oder Apple bereits mehrmals versuchten Netflix aufzukaufen, aber das Kartellamt in den USA dies verweigerte, da Netflix zu viele Kunden hat und dadurch das Angebot erweitert. Hohe Kundschaft hält Netflix also noch am Leben. Paradox wird es auch deswegen, weil Disney nur wegen dieser Größe von Netflix dann wieder Fox aufkaufen durfte. Das Kartellamt meinte nämlich dazu, dass die Firma Netflix das Angebot erweitere und dadurch Disney keine Monopolstellung hätte. Doch wie lange wird Netflix dieses Angebot anbieten können und eben einen großen Markt bedienen? Aber selbst, wenn diese Firma Disney oder Warner überlebt, der nächste große Riese steht auch in den Startlöchern. Denn niemand geringeres als Apple plant ebenfalls einen Streaming-Dienst. Wie genau dieser aussehen wird, daraus macht Apple noch ein großes Geheimnis. Bekannt ist nur, dass der IT-Gigant bereits einige Serien einkaufte und auch Filme produzieren will. Es ist daher noch nicht abzuschätzen, wie gefährlich Apple wirklich für Netflix wird. Gerüchte besagen aber auch, dass Apple einen weltweiten Start plant und damit wäre der Vorsprung von Netflix und Amazon schon zunichte. Auch nicht zu unterschätzen sind YouTube oder Facebook, die in den USA ebenfalls schon einen eigenen Dienst für Filme und Serien anbieten. Es wird also nicht leichter für Netflix die Kunden zu halten und neue Kunden zu akquirieren. Das bedeutet, Netflix muss noch mehr investieren. Doch die Frage ist auch, wie lange machen das die Geldgeber noch mit? Für die Investoren ist Netflix für die nächsten Jahre weiterhin eine Wette auf die Zukunft und die Chancen auf einen Sieg stehen schon lange nicht mehr so gut. Am Ende entscheiden die Kunden und die sollten sich ganz genau überlegen, wem sie den Markt überlassen wollen.

So oder so: Netflix ist in einer schwierigen Lage und hat sich in diese Lage auch selbst gebracht. Niemand kann ihnen absprechen, dass sie es nicht versuchen. Doch wenn die anderen Dienste in Zukunft besser einschlagen als erwartet und über die Jahre auch Netflix einige Kunden kostet, dann sieht es für die Zukunft des Unternehmens düster aus. Allgemein sollte sich Netflix fragen, ob sie wirklich mit den Kinoproduktionen konkurrieren wollen oder ob sie sich nicht lieber auf den Arthouse-Markt fokussieren und Filme aus Europa, Asien oder anderen Kontinenten fördern. Ob Netflix überhaupt mit solchen Giganten mithalten kann, ist die Frage. Wenn Netflix ehrlich ist und sich nicht überschätzt, dann sollte sich die Firma von diesem Gedanken verabschieden. Damit wird Netflix kein Marktführer, aber eine stabile Alternative zum Rest.