Weitere Details zu Days Gone veröffentlicht – Editionen, Vorbesteller-Boni und erster Teil der Videoreihe ‘The World of Days Gone’

Weitere Details zu Days Gone veröffentlicht – Editionen, Vorbesteller-Boni und erster Teil der Videoreihe ‘The World of Days Gone’

Am 26. April erscheint von Sony das Survival-Actionspiel Days Gone für die PlayStation 4. Kurz vor dem Release des Spiels veröffentlicht Sony Interactive nun eine dreiteilige Videoreihe mit dem Namen ‘The World of Days Gone’. Der erste Teil ist ab sofort verfügbar und nennt sich The World of Days Gone #1: The Farewell Wilderness. Dort werden euch die atemberaubenden Landschaften von Oregon zur Schau gestellt. Zudem wurden erste Informationen zu den Editionen und Vorbesteller-Boni bekanntgegeben.

  • Special Edition
    • ein digitales Mini-Artbook
    • eine SteelBook-Hülle
    • der Soundtrack sowohl digital als auch auf CD
    • drei zusätzliche Skins für das Drifter-Bike
    • vorzeitige Freischaltung der Schraubenschlüssel-Fertigkeit
    • ein dynamisches PlayStation-Design
    • ein 48-seitiges Mini-Artbook von Dark Horse Comics, physisch und digital
  • Collector’s Edition
    • alle Inhalte der Special Edition
    • eine Collector’s-Edition-Statue
    • ein Set bestehend aus verschiedenen Aufnäher
    • sechs Days Gone-Sammelanstecker
    • vier Aufkleber

Vorbesteller dürfen sich auf folgende Boni freuen:

  • Verbesserungspaket für das Drifter-Bike, inkl. Lachgaseinspritzung, Tankvergrößerung, Verkleidungsverstärkung
  • frühe Freischaltung der Drifter-Armbrust

 

Quelle: PlayStation-Pressemitteilung

Sony deutet Verbesserungen von PlayStation Network und PlayStation Now für PlayStation 5 an

Sony deutet Verbesserungen von PlayStation Network und PlayStation Now für PlayStation 5 an

Die Gerüchte nehmen immer mehr zu. Sony scheint wohl spätestens nächstes Jahr ihre neue Konsolen-Generation anzukündigen. Natürlich sind schon viele Sony-Fans gespannt, was sich hinter der PlayStation 5 verbergen wird. Nun hat Sony offiziell mehrere Stellenanzeigen veröffentlicht, die darauf hinweisen, dass das Unternehmen ihre Strukturen rund um PlayStation Network und PlayStation Now für die neue Generation verbessern möchte.

So werde ein Senior Network Operations Engineer gesucht, der für latenzarme Spiele-Streaming-Dienste für den PlayStation Now-Service in der nächsten Generation sorgen soll. Auch ein Staff Software Engineer wird für eine “Next Generation Platform” für das PlayStation Network gesucht. So soll der Mitarbeiter bestehende und neue Dienste leiten und das Kundenwachstum der neuen Plattform unterstützen.

Wir können gespannt sein, wann Sony ihre neue Plattform präsentieren wird. Sony wird, wie bekannt, nicht an der E3 dieses Jahr teilnehmen.

Quelle: gamingbolt

PlayStation 4-Konsolen wurden nach einer starken Weihnachtszeit weltweit über 91,6 Millionen Mal verkauft [PM]

PlayStation 4-Konsolen wurden nach einer starken Weihnachtszeit weltweit über 91,6 Millionen Mal verkauft [PM]

Die PlayStation 4 ist nun seit 2013 weltweit erhältlich. Besonders die Anfangsphase wurde von einem großen Hype begleitet. Fast sechs Jahre später konnte sich nun die PlayStation 4 insgesamt 91,6 Millionen Mal verkaufen. Ein großer Batzen für so eine lange Zeit. Das letzte Jahr war eines der erfolgreichsten Jahre für Sony, allein in der Weihnachtszeit 2018 wurden 5,6 Millionen Einheiten verkauft. Mehr Informationen findet ihr in der unteren Pressemeldung.

Sony Interactive Entertainment (SIE) kündigt an, einen neuen Meilenstein in den Verkaufszahlen der PlayStation®4 (PS4™) erreicht zu haben.

 

  • PS4-Konsolen haben sich weltweit bis zum 31. Dezember 2018 insgesamt mehr als 91,6 Millionen*1 Mal verkauft.
  • Davon wurden mehr als 5,6 Millionen Einheiten global während der Weihnachtszeit 2018 umgesetzt.*3

Weitere Fakten:

 

  • Während der Weihnachtszeit 2018 wurden mehr als 50,7 Millionen*4 PS4-Spiele global umgesetzt, was zusammengenommen eine Summe von 876 Millionen*5 verkauften PS4-Spielen weltweit bis zum 31. Dezember 2018 ergibt.
  • Marvel’s Spider-Man, im September 2018 veröffentlicht, hat sich weltweit bis zum 25. November 2018 insgesamt mehr als neun Millionen*6 Mal verkauft.

„Dank der anhaltenden Unterstützung unserer Fans während der Weihnachtszeit freuen wir uns, ankündigen zu können, dass weltweit 91,6 Millionen PS4-Konsolen verkauft wurden. Wir freuen uns auch, dass die Anzahl an monatlich aktiven Nutzern des PlayStation Networks weiterhin ein starkes Wachstum aufweist und bis Ende November 2018 die 90-Millionen-Marke übertroffen hat“, so John Kodera, Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment. „Ich möchte unserer leidenschaftlichen Community auf der ganzen Welt und unseren Partnern meinen tiefsten Dank dafür aussprechen, dass sie uns dabei unterstützt haben, diese Meilensteine zu erreichen. In diesem Jahr werden wir unseren Fans noch eindrucksvollere Erfahrungen bieten, gemeinsam mit einer heiß erwarteten Auswahl an Spielen, die es nur auf PS4 gibt. Während wir uns auf den nächsten PS4-Meilenstein freuen, wird sich SIE auch künftig weiterentwickeln und die Plattform weiter ausbauen, um der Welt die besten interaktiven Unterhaltungserlebnisse zu liefern.“

*1 Die Verkaufszahlen werden von SIE geschätzt. Verkaufsdaten in Japan erhoben vom 22.02.2014 bis 31.12.2018, in Nordamerika vom 15.11.2013 bis 31.12.2018, in Lateinamerika vom 29.11.2013 bis 31.12.2018, in Europa vom 29.11.2013 bis 31.12.2018 und in Asien vom 17.12.2013 bis 31.12.2018.

*2 Die Verkaufszahlen werden von SIE geschätzt.

*3 Daten erhoben vom 19.11.2018 bis zum 31.12.2018.

*4 Die Anzahl der verkauften Blu-ray-Discs™ und der Download-Versionen im PlayStation™ Store wird von SIE geschätzt.

*5 Die Anzahl der verkauften Blu-ray-Discs™ und der Download-Versionen im PlayStation™ Store wird von SIE geschätzt. Verkaufsdaten in Japan erhoben vom 22.02.2014 bis 31.12.2018, in Nordamerika vom 15.11.2013 bis 31.12.2018, in Lateinamerika vom 29.11.2013 bis 31.12.2018, in Europa vom 29.11.2013 bis 31.12.2018 und in Asien vom 17.12.2013 bis 31.12.2018.

*6 PS4-Verkaufsdaten erhoben vom 07.09.2018 bis zum 25.11.2018. Umfasst die von SIE geschätzten Verkaufszahlen sowohl der Blu-ray-Discs™ als auch der Download-Versionen im PlayStation™ Store.

Quelle: PlayStation-Pressemitteilung

 

 

Battle Royale-Vorreiter PlayerUnknown’s Battleground für PlayStation 4 in unserem Spieletest

Battle Royale-Vorreiter PlayerUnknown’s Battleground für PlayStation 4 in unserem Spieletest

Dieser Spieletest basiert auf der PlayStation 4-Version von PlayerUnknown’s Battleground (gespielt auf der PlayStation 4 Pro).

Mit PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) begann der große Battle-Royale-Hype. Angefangen hatte alles im März 2017, als das Spiel in seiner Early-Access-Phase für Steam veröffentlicht wurde. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich das Spiel, die Verkaufszahlen explodierten und die Bekanntheit stieg an. Doch natürlich weckt jeder Erfolg auch eine Konkurrenz. So stieg Epic Games mit Fortnite kurz danach selbst ein und verfolgt damit zwar ein ähnliches Prinzip, setzt aber eher auf ein anderes Setting. Nachdem das Spiel vor einem Jahr für die Xbox One erschien, ist es nun auch für die PlayStation 4-Familie erhältlich. So waren wir in Erangel, Miramar und in Sanhok unterwegs.

So startet jedes Spiel. Achtung, Landung!

Das Prinzip des Spiels ist leicht erklärt: 100 Leute verteilen sich während eines Flugs über die gesamte Map und versuchen um ihr Überleben zu kämpfen. Wo man dabei landet und wie weit man mit dem Fallschirm gleitet, sucht man sich selbst aus: Egal ob in einer größeren Stadt oder in einem verlassenen Ort – jede Möglichkeit birgt Vor- und Nachteile. In einem belebten Ort habt ihr die Chance auf einen besseren Loot an Waffen, habt allerdings die Gefahr im Nacken schneller von einem Gegner erledigt zu werden. In einer nicht großen Stadt ist die Chance auf den Erhalt von Waffen, Medi-Kits u.v.m. viel geringer, habt allerdings eine größere Überlebenschance. Nach den ersten Sekunden eines Spiels taucht ein weißer Kreis auf, der nach mehreren Phasen immer kleiner wird. Wenn ihr außerhalb des Kreises landet, schwindet eure Energie nach und nach bis ihr sterbt. Am Ende hat logischerweise der Spieler gewonnen, der übrig bleibt und sich gegenüber allen Spielern behaupten konnte. Je später es wird, desto mehr Versorgungskisten werden von Flugzeugen abgelassen, die wertvolle Ausrüstung beinhalten. Jedoch solltet ihr gut darüber nachdenken, ob ihr diese Kiste wirklich ausbeuten möchtet. So nutzen viele Spieler diese Kisten als Falle, um annähernde Gegner so mit Leichtigkeit zu erschießen. Rote Zonen tauchen auf, wenn viele Spieler sich in diesem Bereich aufhalten und sich nicht von der Stelle rühren. So kommt ab einem gewissen Zeitpunkt eine Artillerie, die alles in diesem Gebiet bombardiert. Sofern ihr auf dem freien Feld seid, ist die Chance hoch zu sterben. In einem Gebäude oder in einer Holzhütte seid ihr allerdings sicher.

 

Ohne Loot läuft in diesem Spiel gar nichts

 

Ihr startet am Anfang ohne Rucksack, ohne Waffen, Rüstung, ohne Bandagen, sondern nur mit einer Faust. Erst nach einem sorgfältigen Loot erhaltet ihr nach und nach Ausrüstung, die von großer Wichtigkeit sind. Neben einer Waffe ist z.B. eine Schutzweste der Stufe 3 wichtig, um so ein längeres Überleben zu sichern. Ebenfalls sind die Zubehör-Elemente einer Waffe, wie zum Beispiel ein Visier mit einer Vergrößerung, wichtig. Ihr könnt auch die getöteten Kontrahenten looten und so deren gesammelten Objekte aufnehmen. Auch ist es wichtig, einen großen Rucksack mitzunehmen, um so mehr Waffen u.v.m. mitzunehmen.

Die Map Vikendi, die es bereits für den PC gibt, läuft auf der PlayStation 4 bislang nur auf den Testservern und ist noch nicht im fertigen Teil des Spiels vorhanden. Die verspätete Veröffentlichung der PlayStation 4-Version profitiert von mehr Inhalt, den es am Anfang der PC-Variante noch nicht gab. Die ersten Maps Erangel und Miramar profitieren von einer großen Fläche, die euch viele Möglichkeiten gibt, zu verstecken und zu erkunden. Die Dschungel-Map Sanhok fällt dagegen etwas kleiner aus, wodurch aber die Spielzeit wesentlich kürzer ausfällt und insgesamt taktisch für mehr Abwechslung sorgt. Was sehr ernüchternd in der Konsolen-Version auffällt ist, dass viel zu wenige Spieler online sind. So sind die Ego-Perspektive oder die freie Auswahl der Teamgröße nicht vorhanden, wenn zu wenige Spieler online sind. Das Spiel will mit dieser Methode sicherstellen, dass die Standard-Varianten des Spiels gut gefüllt sind und euch viele Spieler zur Auswahl stehen. Ihr könnt zwar während des Spiels in die Ego-Perspektive wechseln, habt allerdings einen Nachteil gegenüber den Spielern, die die Third-Person-Perspektive eingeschaltet haben. Mit einem Modus, der nur die Ego-Perspektive beinhaltet, hätte man das Problem beseitigen können. Vielleicht setzt das Entwickler-Team mit einem Update bald auf die Möglichkeit, sich frei entscheiden zu können, aber halt auf eine längere Wartezeit zu setzen. Dieses Problem wäre natürlich leichter zu beseitigen, wenn PUBG Crossplay anbieten würde, was leider zumindest nicht auf der PS4-Version verfügbar ist. Schade!

Das Spiel sieht für Konsolen-Verhältnisse sehr gut aus – auch in 4K mit HDR.

Ich selbst hatte bereits über mehrere hundert Stunden das Spiel am PC gespielt und kenne mich somit sehr gut mit den Kontrollmöglichkeiten aus. Die Controller-Möglichkeiten ersetzen die Maus und die Tastatur relativ gut und wurden sehr gut in das Spiel eingebunden. Nur eine kurze Einspieldauer benötigt ihr, um auch sämtliche Kniffe herauszufinden. Das Inventar ist ebenso leicht erreichbar und kann mit einigen Knopfdrücken schnell durchgewechselt werden. Bei einem Gratis-Wochenende konnte ich bereits die Xbox One-Version testen und musste damals mit Erschrecken feststellen, wie schlecht die Performance auf der Konsole ist. Für diesen Test haben wir das Spiel auf der Pro-Variante der PlayStation 4 gespielt und festgestellt, dass die 4K-Einstellung zwar sauber läuft, aber das Spiel noch etwas Anti-Aliasing vertragen könnte. So würden wir euch empfehlen das Spiel mit einer 1080p-Auflösung zu spielen, aber nichtsdestotrotz müsst ihr damit rechnen, dass es vergleichbar mit den minimalsten Einstellungen des PCs aussieht. Auch die Framerate ist relativ gering, stört aber nicht das Gameplay. Nichtsdestotrotz reicht es hier völlig aus, um großen Spaß mit diesem Battle-Royale-Feuerwerk zu haben.

 

Fazit

Endlich ist nun auch PlayerUnknown’s Battlegrounds für die PlayStation 4 erhältlich und macht im Vergleich zur Xbox One-Version eine etwas bessere Figur. Allerdings müssen einige Kritikpunkte unbedingt noch entfernt werden: Wir brauchen endlich Server mit der Only-Ego-Perspektive, freie Auswahl der Karten oder eine leicht bessere grafische Version des Spiels. Wenn diese Kritikpunkte beseitigt werden können, hätten wir hier die ultimative Version des Battle Royales für die PlayStation 4. Aber auch mit den Kritikpunkten erwartet euch hier ein spannender Überlebenskampf mit vielen und großen Karten und das Gamepad kann mit der Tastatur- und Maus-Steuerung mithalten. Wer also keinen leistungsfähigen PC hat und Lust darauf hat, die Ursprünge des Battle Royales kennenzulernen, macht hier absolut keinen Fehler.

Tanz mit dem Drachenfeuer: Spyro Reignited Trilogy in unserem Spieletest

Tanz mit dem Drachenfeuer: Spyro Reignited Trilogy in unserem Spieletest

Dieser Spieletest basiert auf der PlayStation 4-Version von Spyro Reignited Trilogy.

Im Alter beginnt man die kleinen Dinge wertzuschätzen. Es sind dann oftmals die Details, die einen Menschen mehr erfreuen als das große Ganze. Hinzu kommt, dass man sich vermehrt darüber freut, alte Freunde wiederzutreffen, die man aus den Augen verloren hatte. Ist es dabei nicht verwunderlich, dass man dann sofort wieder in alte Muster verfällt oder eine Rolle wieder einnimmt, die unter Umständen schon sehr lange abgelegt wurde, weil man sich weiterentwickelt hat? Manchmal kann der Körper dann auch Bewegungsmuster wieder abrufen, die Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht ausgeübt wurden, die aber nach kurzer Eingewöhnung dann zur großen Verwunderung wieder gekonnt angewendet werden. Wovon ich spreche? Na, von Videospielen natürlich, was dachtet ihr denn?

Kennt ihr das Gefühl: Ihr habt vor 20 Jahren ein Videospiel gespielt und auf einmal erwischt ihr euch als reifen Menschen beim Spielen des Remakes dieses Videospiels? Denn wenn ein Spiel gekonnt wieder neu aufgelegt wird, dann spürt man das Flair von damals wieder in seinen Händen. Die Bewegungen lassen euch gekonnt durch die ersten Level gleiten, eure Feuersbrunst ist so heiß wie eh und je und euer Dickkopf so unnachgiebig mit den Feinden in eurer Nähe – es ist eine Freude! Naja, zumindest für euch und bis zu dem Zeitpunkt, wo die Fluglevel anstehen. Diese verflucht ihr genauso innbrünstig wie damals, als ihr noch in einer Wohngemeinschaft gelebt habt und der Tisch neben eurem Sofa immer unter euren Faustschlägen leiden musste. Hach ja, das Gefühl Spyro the Dragon zu spielen ist wieder da.

Spyro startet in die altbekannten Abenteuer, sieht aber besser aus denn je.

Bereits letztes Jahr schlug mein PlayStation-Herz höher, als die Crash Bandicoot N. Sane Trilogy veröffentlicht wurde. Mit der Spyro Reignited Trilogy wird dies meines Erachtens noch übertroffen. Nicht nur, dass sich auch hier die ersten drei Spiele aus der Reihe in einer Collection wiederfinden, sie wurden auch mit viel Liebe zum Detail in die Moderne übertragen. Gleich das erste Bild im ersten Spiel macht euch das gut deutlich. Ihr startet mit Spyro in einer bunten, lebendigen Welt, das Gras wiegt sich leicht im Wind, in der Ferne sind Gegner zu sehen, wie sie ihrem Alltag nachgehen und ihr macht eure ersten Gehversuche mit dem kleinen lila Drachen.

In die Steuerung findet ihr schnell hinein, Spyro kann von Beginn an Feuer speien, springen, einen Rammstoß vollziehen sowie Ausweichrollen nach links und rechts durchführen. Wie es sich für einen ordentlichen Drachen gehört, kann er natürlich auch fliegen, wobei das nicht immer klappt. Dazu gibt es gesonderte Level, in denen ihr eine Reihe an Sammelaufgaben erledigen müsst. Dennoch kann Spyro in den normalen Levels gleiten, um so über Abgründe zu gelangen und auch das eine oder andere Geheimnis aufzuspüren. Nicht selten kommt es vor, dass ihr mittels Gleitflug in neue Areale gelangt. Achtet besonders auf Stellen, bei denen ihr um die Ecke denken und gleiten müsst.

Auf euren Abenteuern begleitet euch stets eine kleine Libelle namens Sparx. Sparx ist quasi eure lebendige Lebensanzeige. Hättet ihr die Libelle nicht, würde Spyro nach einem Schlag bereits sterben. Sparx ändert seine Farbe je nachdem, wie gut es um euch steht. Um Sparx zu füttern, flambiert ihr kleine Lebewesen auf eurem Abenteuer, die daraufhin zu Schmetterlingen werden – genau die richtige Mahlzeit für Sparx. Der Clou an der PlayStation 4-Fassung der Reignited Trilogy und ein richtig nettes Detail ist, dass die Leuchtleiste des Dualshock Controllers dann in derselben Farbe leuchtet wie Sparx.

Auf Knopfdruck könnt ihr die Perspektive wechseln, um euch in aller Ruhe umzusehen.

Im Verlauf der Spielzeit gelangt ihr dennoch an die eine oder andere Herausforderung. Insbesondere die Levelabschnitte, in denen ihr rennend auf Zeit Aufgaben erledigen müsst, entweder eine gewisse Anzahl Gegner umstoßen oder eine entsprechende Anzahl Dinge einsammeln, gelingen selten auf Anhieb. In manchen dieser Aufgaben kommt ihr nicht um Ausprobieren herum, was schade ist, da die Aufgaben keine große Herausforderung darstellen sollten, dies aber aufgrund der Spielmechanik mitunter sind. Nicht immer werden die gelösten Aufgaben honoriert, in einem Beispiel habe ich nach 10 Statuen gesucht, die ich mit meinem Feuerstrahl aktivieren sollte. Dabei konnte ich die 10. Statue nicht finden, nur um irgendwann zu merken, dass ich bereits alle besucht hatte, das Spiel aber die entsprechende Sequenz beim Auftraggeber nicht abspielte, weswegen ich die Herausforderung nicht abschließen konnte.

Ein weiterer Aspekt in den Abschnitten auf Zeit ist die Steuerung, die hier nicht so filigran ist, wie sie sein könnte. Insgesamt kann über die Steuerung mittels der Analog-Sticks nicht gemeckert werden. Wenn ihr jedoch zu einem Rammstoß ansetzt und dementsprechend dabei schneller rennt, solltet ihr aufpassen, dass ihr nicht in die falsche Richtung rammt. Dies ist noch gut zu händeln, wenn dann aber in bestimmten Abschnitten nochmals eure Geschwindigkeit durch einen Boost erhöht wird, leidet die Wendigkeit von Spyro dort extrem. Das mag eventuell auch an meiner verminderten Reaktionsfähigkeit liegen, dass ich diese Abschnitte nicht immer beim ersten Mal erledigen konnte, aber eine erhöhte Schwammigkeit in der Navigation bei erhöhter Geschwindigkeit ist hier nicht wegzudiskutieren. Dies betrifft in den Spielen zum Glück nicht so viele Bereiche. Ärgerlich ist es nur, wenn euch zum Abschluss des Levels nur noch diese Herausforderungen fehlen und ihr aufgrund dessen unnötig frustriert werdet.

In Teil 3 kommt hinzu, dass ihr einen Großteil des Spieles nicht nur Spyro steuert, sondern eine Handvoll weiterer Charaktere, die sich größtenteils ebenfalls gut navigieren lassen. Auch wenn hier nicht immer ein klassisches „Platforming“ gefragt ist, sondern auch andere Gameplay-Elemente wie beispielsweise aus einem Shoot ´em up hinzugefügt wurden. Ähnlich wie im dritten Teil der Crash Bandicoot-Reihe löste man sich hier von der reinen Spielmechanik der beiden ersten Spiele, was der Reihe mit Sicherheit gutgetan hat, um ein wenig mehr Abwechslung zu integrieren.

Im 3. Teil könnt ihr auch andere Charaktere steuern, wie hier Känguru Sheila.

Die generellen Aufgaben in den drei Spielen „Spyro the Dragon“, „Spyro 2: Ripto’s Rage!“ (früher in Europa als Spyro 2: Gateway to Glimmer bekannt) und „Spyro: Year of the Dragon” bestehen meist darin, bestimmte Gegenstände zu finden oder Drachen zu befreien. Überhaupt sammelt ihr in euren 3D-Platformer-Abenteuern eine Menge Edelsteine, Dracheneier oder Talismane, je nach Spiel. Ihr startet und landet generell immer wieder in einer Art Oberwelt, von der ihr durch Portale zu den einzelnen Levels gelangt. Selbst in dieser Oberwelt gibt es aber immer auch einiges zu entdecken und zu erforschen, schaut euch hier genauso intensiv um.

Die Spyro-Reihe lädt euch in jedem einzelnen Spiel ein, die Welten zu erkunden. Dabei müsst ihr nicht immer geradlinig von Ort zu Ort gelangen, oftmals werdet ihr für Erkundungen mit versteckten Arealen belohnt, die ihr vorher nicht gesehen habt. Im Menü findet ihr eine Übersicht, wie viel ihr vom jeweiligen Level schon erkundet und absolviert habt. So könnt ihr sicher sein, bei 100 Prozent auch wirklich das gesamte Level abgegrast zu haben.

Dabei kommen euch aber auch einige Hilfsmittel in der Reignited Trilogy zugute, die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte. Auf Wunsch könnt ihr euch in allen drei Spielen – erstmals auch in Teil 1 – eine kleine Karte der Gebiete einblenden lassen. Das ist sicherlich nicht verkehrt bei einigen der verwinkelten Levels. Wie bereits erwähnt, seht ihr im Menü immer auf einen Blick euren Fortschritt im Level, die Kamera könnt ihr so einstellen, dass ihr sie frei schwenken könnt oder dass sie euch folgt und sich automatisch nachjustiert. Bereits in den Originalen konntet ihr an eurem Begleiter Sparx ablesen, wie es um euch gesundheitlich bestellt ist, so ist es natürlich auch hier. Aus dem Menü heraus könnt ihr auch schnell in vorherige Levels springen, die ihr vorher bereits einmal besucht hattet. Schnell bezieht sich hier aber leider nur auf die Auswahl derer, denn die Ladezeiten zwischen der Oberwelt und den einzelnen Levels lassen leider zu wünschen übrig.

Ein Drache auf dem Skateboard? Auch das kommt in der Reignited Trilogy als Minispiel vor!

Auch wenn der Ladebildschirm im Gegensatz zur N. Sane Trilogy von Crash Bandicoot hübscher gestaltet ist, ihr einen fliegenden Spyro von der Seite betrachtet und mit diesem auch interagieren könnt, kürzere Ladezeiten wären hier eher angebracht gewesen. Sicher ist es nett, auch im Ladebildschirm mit Spyro ein paar Bewegungen zu vollziehen, aber so um die 20 bis 30 Sekunden bis zum nächsten Level sind keine Seltenheit. Dies kann mit Sicherheit noch nachgepatcht werden, derzeit benötigt ihr hier aber mehr Geduld und werdet aus eurem Abenteuer gerissen. Solltet ihr in den Fluglevels scheitern und einen erneuten Versuch angehen, befinden sich diese zu einem großen Teil noch im Speicher, hier sind die Ladezeiten zwischen den Versuchen nicht allzu lang.

Die Animationen im Spiel und insbesondere in den Zwischensequenzen sind den Entwicklern von Toys for Bob aber äußerst gut gelungen. Die insgesamt bereits im Original cartoonhaften Spiele werden in der Reignited Trilogy durch die Animationen auf ein ganz anderes Level gehoben. Jeder einzelne Drache hat Charakter bekommen und glänzt mit entsprechenden Animationen. Dies spiegelt sich selbstverständlich auch bei den anderen Charakteren im Spiel und erst recht bei den Gegner-Designs wieder. Das ist wirklich sehr hübsch anzusehen und braucht sich auch nicht vor manch einer Animationsserie verstecken – wirklich richtig hübsch und detailreich.

Was in die Animationen auch reinspielt, ist die vollständig lokalisierte und vertonte deutsche Sprachausgabe, erhalten doch alle Lebewesen im Spiel dadurch noch mehr Charakter. Auch wenn im Original teilweise andere Sprecher verwendet wurden, hat man hier nun dennoch eine gute Auswahl getroffen und die Stimmen gekonnt besetzt. Auch die akustische Untermalung im Hintergrund wurde für die Trilogy auf den neuesten Stand gebracht. So wurden die ursprünglichen Musikstücke von Komponist Stewart Copeland (unter anderem Schlagzeuger der Band „The Police“) bearbeitet, aufpoliert und sogar dynamisch gestaltet. Wenn Spyro sich im Level schneller bewegt, passt sich die Musik diesem Umstand an und wird ebenso schneller. In ruhigen Passagen plätschert die musikalische Untermalung dann einfach weiter so dahin. Wer darauf keine Lust hat, kann in den Optionen ganz einfach die originale Musik einstellen und sich, so wie ich, von den originalen Kompositionen Stewart Copelands in die unterschiedlichen Szenarien des Spiels entführen lassen.

Ladet ihr das Spiel aus dem PlayStation Store herunter, nimmt die Spyro Reignited Trilogy knapp 65 GB an Daten auf eurer Festplatte in Anspruch, wie viel Platz bei der Disc-Fassung in Anspruch genommen wird, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

Fazit

Spyro Reignited Trilogy ist eine wunderschöne Sammlung an Spielen mit jeder Menge Spielzeit, einer guten aber nicht perfekten Steuerung und einer tollen Spielbarkeit sowohl für die alteingesessenen Spyro-Fans als auch für Neulinge. Und insbesondere die jungen Fans, die Spyro eventuell nur aus den Skylanders-Abenteuern kennen (so wie mein Sohn beispielsweise), finden genauso gut in die Spiele hinein, wie mein älteres Gamer-Herz. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad innerhalb der Spiele ein wenig von Level zu Level schwankt, machen die Aufgaben dennoch eine Menge Spaß und begeistern mit tollen Animationen und einer gelungenen deutschen Vertonung. Hier und da läuft das Spiel nicht ganz rund und an wenigen Stellen ruckelt das Geschehen ein wenig, dies stört aber den Gesamteindruck nicht entscheidend. Toys for Bob hat in meinen Augen eine gute Balance geschafft, die alten Fans nicht zu verprellen und neue Fans hinzuzugewinnen. Es ist schon erstaunlich, mit wie viel Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde, um uns die Spiele auf einer modernen Plattform zu präsentieren. Da habe ich gerne ein paar Wochen länger gewartet, weil das Ergebnis sich wirklich sehen lassen kann. Unbedingte Kaufempfehlung für alle nostalgischen und aktuellen 3D-Platforming-Liebhaber!

PlayStation VR Mega Pack ist ab sofort erhältlich (inkl. PM)

PlayStation VR Mega Pack ist ab sofort erhältlich (inkl. PM)

Passend zum Weihnachtsgeschäft hat Sony nun das PlayStation VR Mega Pack für die PlayStation 4-Familie veröffentlicht. In diesem findet ihr neben der PlayStation VR und PlayStation Camera fünf dazugehörige PS VR-Spiele, wie zum Beispiel Astro Bot: Rescue Mission, The Elder Scrolls V: Skyrim VR oder auch DOOM VFR. Mehr Informationen erhaltet ihr aus der unteren Pressemitteilung.

Ab sofort ist das PlayStation VR Mega Pack verfügbar, das sich vor allem an diejenigen richtet, die den Sprung in die virtuelle Realität gleich mit fünf hochwertigen VR-Titeln wagen möchten.

Das PlayStation VR Mega Pack beinhaltet neben der PlayStation VR und der PlayStation Camera fünf großartige PS VR-Titel:

Astro Bot: Rescue Mission
Um die niedliche Crew des kleinen Roboters Astro zu retten, begeben sich Spieler in Astro Bot: Rescue Mission auf die Reise durch verschiedene kunterbunte Planeten. Das mit Lobeshymnen überschüttete Jump’n’Run schafft mithilfe von VR völlig neue Perspektiven auf das Plattformer-Genre, die nach dieser Erfahrung nicht mehr wegzudenken sind.

The Elder Scrolls V: Skyrim VR
Skyrim VR bietet durch VR-Unterstützung eine bisher nie dagewesene Immersion, die aus dem preisgekrönten Fantasy-Epos eine völlig neue Spielerfahrung macht. Überwältigende Bergketten, versteckte Schätze und epische Duelle mit Drachen laden zum Erkunden dieser gewaltigen Open-World ein.

WipEout Omega Collection
Der Geschwindigkeitsrausch auf den futuristischen Rennstrecken von WipEout wird mit Unterstützung der PS VR zu einem Fest der Sinne. In den extra für VR gestalteten Cockpits der Hochgeschwindigkeitsgleier treten Spieler gegeneinander oder gegen Computergegner an, um den schnellsten Fahrer und den geschicktesten Schützen zu küren – nur echt mit satten Electro-Beats im Ohr!

DOOM® VFR
Das Remake des Shooter-Klassikers bietet Spielern in VR noch schweißtreibendere Momente, wenn sie sich mitten im Geschehen auf einem Mars wiederfinden, auf dem es von Dämonenhorden nur so wimmelt. Spieler müssen eine Raumstation retten und eine Invasion von Dämonen mit reichlich Feuerkraft aufhalten. Dank VR ein wahr gewordener Albtraum!

PlayStation VR Worlds
PS VR Worlds wurde exklusiv für PS VR entwickelt und bietet fünf spektakuläre VR-Erlebnisse. Sei es die Bergung eines alten Schiffswrack in den Tiefen der Ozeane, eine schießwütige Verfolgungsjagd durch Londons Straßen oder ein Erkundungsmarsch durch einen Asteroidenschauer – in PS VR Worlds ist sowohl für VR-Einsteiger als auch für VR-Veteranen etwas dabei.

Die fünf Spiele liegen der PlayStation VR im PS VR Mega Pack als Download-Code bei.

Weitere Informationen gibt es auf dem offiziellen PlayStation-Blog.

Quelle: PlayStation-Pressemitteilung