Apple kooperiert mit A24

Apple kooperiert mit A24

Auch Apple will in den Kampf der Streaming-Dienste einsteigen und hat nun einen ganz dicken Fisch an der Angel. Denn heute kamen die ersten Details heraus und scheinbar setzt Apple nicht auf billige Produktionen, sondern auf Qualitätsware. Denn heute berichtet die Zeitschrift Variety, dass der Technik-Konzern sich mit dem Studio A24 zusammenschließt, die in Zukunft ihre Filme für Apple produzieren.

A24 kommt aus New York und wurden erst 2012 gegründet. Ihre Filme sind selten Blockbuster aber für Indie-Filme doch recht erfolgreich. Besonders beliebt sind sie aber bei den Kritikern und seit einigen Jahren sind sie auch aus der Oscar-Veranstaltung nicht mehr wegzudenken. Filme wie Moonlight, Green Room oder der zuletzt hochgelobte Hereditary kommen von diesem Studio.

Interessant dabei ist, dass das Studio sich immer für das Kino ausgesprochen hat. Selbst im Namen A24 drücken sie ihre Liebe zum Kino aus, weil die 24 für die 24 Bilder pro Sekunde stehen. Diese 24 Bilder eignen sich besonders gut für die große Leinwand und gerade A24 beweist, dass auch kleinere Produktionen richtig beeindruckend im Kino sein können. Bleibt zu hoffen, dass die Filme auch in Zukunft weiterhin im Kino laufen oder auch Filme außerhalb der Streaming-Plattform erscheinen werden.

Quelle: Variety

Apple Special Event Zusammenfassung: Neues MacBook Air, Mac Mini und iPad Pro erscheinen bald

Apple Special Event Zusammenfassung: Neues MacBook Air, Mac Mini und iPad Pro erscheinen bald

Am heutigen 30. Oktober 2018 hat Apple die Gelegenheit genutzt und mit einem letzten Event in diesem Jahr einige Neuheiten präsentiert. Natürlich mussten heute einige neue Mac-Produkte vorgestellt werden, nachdem es in diesem Bereich eher still geworden ist. In dieser Zusammenfassung geben wir euch einen kleinen Einblick, was Apple heute so gezeigt hat.

MacBook Air

Erst vor vier Jahren ist das letzte MacBook Air erschienen und erhält nun endlich einige Verbesserungen. Doch nicht nur an der Hardware hat sich etwas getan, auch das äußere Erscheinungsbild des Produkts sieht weitaus moderner aus. So wurden die Ränder verschlankt und das MacBook kommt mit einem scharfen Retina-Display mit 13,3 Zoll daher. Dank des Retina-Displays ist natürlich auch die Farbdarstellung wesentlich besser als zuvor. Apple erwähnt ebenfalls, dass das Gehäuse aus 100 % recyceltem Aluminium besteht. An der Front findet ihr ebenfalls eine Facetime-HD-Webcam wieder. Der Fingerabdruckscanner darf natürlich auch nicht fehlen, der in der hintergrundbeleuchteten Tastatur untergebracht wurde. Da Apple Pay bald auch in Europa verfügbar ist, wurde dies natürlich auch im neuen MacBook Air verbaut. Das Trackpad beinhaltet Force Touch-Support und wurde um 20 Prozent vergrößert. Auch Siri darf als Sprachsteuerung natürlich nicht außen vor gelassen werden. Auch interessant ist die Hardware innerhalb des Geräts. Der Prozessor ist der Intel Core-i5-Dualcore der achten Generation. Das MacBook Air kann mit bis zu 16 GB Ram und 1,5 TB Speicher ausgestattet werden. Externe Geräte können über zwei Thunderbolt-kompatible USB-C-Ports angeschlossen werden. Die Akkulaufzeit soll bis zu 12 Stunden Web-Nutzung und 13 Stunden Filmwiedergabe durchhalten können. Die Preise beginnen bei 1349,- €. Bestellungen sind ab heute möglich, die Lieferung soll am 7. November starten.

Genauere technische Details könnt ihr auf der Apple-Seite einsehen.

Mac Mini

Auch zum Mac Mini hatten wir schon eine lange Zeit nichts mehr gehört. Ein Grund mehr eine neue Version anzukündigen. Weiterhin dient der Mac Mini für den Einstieg in die Welt der Desktop Mac-Welt. Standardmäßig läuft der Mac Mini mit i3-Quadcore-CPUs, ebenfalls wird eine Sechskern-Option mit dem Core-i5-Prozessor angeboten. Natürlich nur von der achten Generation. Wenn man diese Werte mit dem alten Mac Mini vergleicht, bietet der neue Mac Mini eine fünffach stärkere Leistung. Auch hier kann der Ram bis zu 64 GB erweitert werden. Bis zu 2 TB-Speicher lassen sich hier einbauen. Der Preis beginnt ab 899 € und kommt mit zahlreichen Anschlüssen daher, wie zum Beispiel USB-C/Thunderbolt, USB-A, HDMI oder einem LAN-Anschluss. Auch der Mac Mini besteht aus 100 % recyceltem Aluminium. Besonders erwähnt wurde, dass das Kühlungssystem überarbeitet wurde und auch bei hoher Auslastung leise bleiben soll. Das Gerät kann ab dem 7. November geliefert werden.

Genauere technische Details könnt ihr auf der Apple-Seite einsehen.

iPad Pro

Das iPad ist eines der bestverkauften Produkte von Apple. Kein Wunder, insgesamt wurden schon 400 Millionen iPads verkauft, alleine davon 44 Millionen im vergangenen Jahr. Dementsprechend musste Apple ein neues iPad Pro zeigen, um das Sortiment mit Neuheiten zu erweitern. Wie auch schon beim MacBook Air gibt es auch beim iPad Pro nun schmälere Ränder. Als Display nutzt Apple nun ein LCD-Panel, welches wie beim iPhone XR als Liquid Retina Display bezeichnet wird. Dank den schmäleren Rändern kann Apple nun einen Bildschirm mit 11 statt 10,5 Zoll anbieten. Die größte Variante liefert 12,9 Zoll. Beide iPad Pros sind nun um 15 Prozent dünner und wiegen nur noch rund 450 Gramm. Die Touch ID ist rausgeflogen, dafür wird aber jetzt die Gesichtserkennung via Face ID genutzt. Auch Apple Pay ist mit an Bord. Der Homebutton wurde komplett entfernt und mit der Gestensteuerung ersetzt, die es ebenfalls seit dem iPhone X gibt. Auch das innere Leben kann sich sehen lassen: Das iPad Pro setzt auf den A12X “Bionic”-Chip, der dank des Achtkern-Prozessors und Siebenkern-Grafikeinheit sehr viel Leistung bringt. Interessant ist zu erwähnen, dass man die Grafikleistung mit der Xbox One S verglichen hat. Die Speichermöglichkeiten wurden ebenfalls erweitert und unterstützen bis zu einem TB. Das iPad Pro bietet einen Anschluss an externe Displays bis zu 5K-Auflösung und für andere Geräte einen USB-C-Anschluss. Ebenfalls kann das iPad Pro als Powerbank genutzt werden und somit auch andere Geräte dank des Anschlusses geladen werden. Apple Pencil haftet magnetisch am neuen iPad Pro und wird dadurch auch drahtlos aufgeladen.

Das Keyboard-Case “Smart Folio” wurde auch überarbeitet. Es kommt nun ohne Kabel aus und wird magnetisch am Tablet positioniert. Vier Lautsprecher sind dabei, die alle über kleine Subwoofer verfügen. Apple rechnet mit einem starken Entwickler-Support für die neue iPad Pro-Generation. Autodesk oder Spielehersteller Ubisoft sollen ihre Programme und Spiele aufwerten und von den neuen Leistungen Gebrauch machen. 2K Games veröffentlicht die hochgelobte Basketball-Simulation NBA 2K auf dem Gerät und verspricht eine ähnliche Erfahrung wie bei der Konsolen-Variante. Adobe selbst bringt ein vollständiges Photoshop für iOS heraus und möchte neue Shortcuts für den Apple Pencil anbieten. Der Preis an der ganzen Sache ist sehr knackig: Das neue iPad Pro beginnt bei einem Preis von 879,00 € für die 11-Zoll-Variante.

Genauere technische Details könnt ihr auf der Apple-Seite einsehen.

 

Die komplette Apple-Keynote könnt ihr euch hier anschauen.

Quelle: Apple